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    <title>BLOGKONZERT - Unsere dynamische Welt</title>
    <link>https://www.mabreko.de</link>
    <description>BLOGKONZERT ist der Blog für Themen rund um Leben, Beruf und unsere  gesellschaftliche Einstellung zu den Fragen des Lebens. Mit Hilfe einer extrem realistischen und leicht sarkastischen Art, wird für jede große Frage ein Konzept entwickelt, um diese sinnvoll zu beantworten. Dabei steht der therapeutische anmutende Rat oftmals zwischen den Zeilen. Na denn: Rock&amp;Roll beim Lesen.</description>
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      <title>BLOGKONZERT - Unsere dynamische Welt</title>
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      <link>https://www.mabreko.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Die bekanntesten Zitate und Sprüche zum Recruiting</title>
      <link>https://www.mabreko.de/die-bekanntesten-sprueche-und-zitate-zur-personalentwicklung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;h3&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was berühmte CEOs &amp;amp; Manager:innen zur Gewinnung neuer Mitarbeitenden sagen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/20+Zitate+Recruiting+%281%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Finden neuer Mitarbeitenden ist seit jeher ein schwieriges Unterfangen und häufig auch ein schier unmögliches. Sofern man diese Suche nach dem letzten Puzzleteilchen für das Team intensiviert, können einige Ressourcen ins Land gehen. Andere riskieren daher lieber einen Qualitätsabfall zum Wohle einer schnellen Besetzung der Stelle und schonen ihre Ressourcen. Welche Taktik Top-Manager:innen bevorzugen und vieles mehr, liest du hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Top 20 Zitate zum Recruiting
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Motivation muss menschlich sein, weil Leute Menschen mehr vertrauen als Marken. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ana Alonso, Shell)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jemand hat mal gesagt, wer nach Mitarbeitern sucht, sucht nach drei Qualitäten: Integrität, Intelligenz und Energie. Und wenn Sie die erste nicht haben, werden Sie die anderen beiden umbringen. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warren Buffet)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich stelle Menschen ein, die klüger sind als ich und dann mache ich ihnen den Weg frei. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lee Iacocca, Ford)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich führe lieber 50 Vorstellungsgespräche und stelle niemanden ein, als die falsche Person einzustellen. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeff Bezos)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stellen Sie niemanden ein, der weniger als Sie über den Job weiß, für den er eingestellt wird. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Malcolm Forbes, Forbes)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leute einstellen ist eine Kunst, keine Wissenschaft, und kein Lebenslauf kann Ihnen sagen, ob jemand zu Ihrer Unternehmenskultur passt. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Howard Schultz)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin überzeugt, dass es nichts Wichtigeres gibt, als Leute einzustellen und weiterzuentwickeln. Am Ende des Tages zählen Sie auf Menschen, nicht auf Strategien. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lawrence Bossidy, GE)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich stelle Menschen ein, die klüger sind als ich und dann mache ich ihnen den Weg frei. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lee Iacocca, Ford)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich entscheide mich für eine faule Person, einen schweren Job zu machen. Denn eine faule Person wird einen einfachen Weg finden, es zu tun. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bill Gates)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Finden Sie Ballspieler, nicht diejenigen, die gut in Baseball-Kappen aussehen. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tom Monahan, CEB)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stellen Sie Charaktere ein. Trainieren Sie Fähigkeiten. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Peter Schutz, Porsche)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Unternehmen sollte sein Wachstum daran orientieren, ob es genug gute Leute anziehen kann, um dieses zu tragen. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jim Collins)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stellen Sie richtig ein, denn die Strafe für die falsche Entscheidung ist groß. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ray Dalio)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du kannst den schönsten Ort der Welt erträumen, erschaffen, designen und bauen...aber es braucht Menschen, um den Traum Realität werden zu lassen. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Walt Disney)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Theorie ist, dass A-Player Leute einstellen, die besser sind als sie selbst. Es ist klar, dass B-Player C-Player einstellen, um sich überlegen zu fühlen. Und C-Player stellen D-Player ein. Wenn Sie anfangen B-Player einzustellen, erwarten Sie, dass es zur - wie Steve es nannte - 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://simplicable.com/new/bozo-explosion" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Bozo-Explosion 
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kommen wird.. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Guy Kawasaki)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Wer ist wichtiger als das Was. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ray Dalio)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die richtigen Leute einzustellen, braucht Zeit, die richtigen Fragen und eine gesunde Portion Neugierde. Was glaubst du ist der wichtigste Faktor, wenn du dein Team aufbaust? Für uns ist das Persönlichkeit. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Richard Branson)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Geheimnis meines Erfolgs ist, dass wir außergewöhnliche Strecken gegangen sind, um die besten Leute der Welt einzustellen. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Steve Jobs)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kümmern Sie sich um die Menschen, Produkte und Gewinne - in dieser Reihenfolge. (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ben Horowitz)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die richtigen Leute einzustellen ist das Beste, was ein Manager tun kann. (Lee Iacocca)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 12 Jun 2023 14:43:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mabreko.de/die-bekanntesten-sprueche-und-zitate-zur-personalentwicklung</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title>VUCA und in welcher Welt leben wir eigentlich (als Führungskraft)?</title>
      <link>https://www.mabreko.de/vuca-welt-und-google-trends</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - von Google Trends, neuen Jobs und falschen Ablaufplänen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Eine%28r%29+der+3+leitet+morgen+ein+Unternehmen.+%281%29.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           GOOGLE TRENDS 2021 - DEUTSCHLAND
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich wissen will, was uns Menschen im letzten Jahr so umgetrieben hat, dann schaue ich mir die Google Trends an. „Das war 2021 angesagt – Deutschland“ ist die Headline der Zusammenstellung, die mir Google bietet. Mich interessieren weniger die meistgegoogelsten Personen oder Schlagworte, sondern vielmehr die Fragen, die wir an die Suchmaschine stellen. Fragen sind doch die Ausgeburt unseres Entdeckergeistes, oder? Ohne Fragen keine Antworten, ohne Fragen keine Wissenschaften, ohne Fragen kein Weiterkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also mal sehen, was wir Deutsche 2021 wissen wollten. Was hat uns wirklich umgetrieben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.      „Warum geht WhatsApp nicht?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.      „Warum trägt Rüdiger eine Maske?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.      „Warum ist Dieter Bohlen nicht mehr bei DSDS?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.      „Warum geht Roblox nicht?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.      „Warum ist der Himmel gelb?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So. Da wären wir jetzt. Das sind die Top 5 Warum-Fragen eines ganzen Jahres und eines ganzen Volkes. Uff. Wir sehen wie wichtig uns unsere Kommunikation ist. Mit aktuell fast 60 Millionen täglichen Nutzern in Deutschland ist WhatsApp ein Gigant der Social Media Kommunikation. Und wenn die App mal nicht will, dann regt sich bei uns der Forschergeist und wir fragen voller Entsetzen: „Warum??“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überraschend ist das alles bisher nicht, dennoch stören mich Antonio Rüdigers Maske und Dieter Bohlens DSDS-Abstinenz auf Platz 2 bzw. 3. Nicht, dass ich was gegen Fußball habe – gaaaanz im Gegenteil – und ebenso nicht, weil ich Bohlens Sprüchefeuerwerk für viele Wenigbegabte herabstufen möchte, sondern vielmehr, da es sich ausschließlich um Fragen nach Entertainment handelt – Platz 4 mit Roblox, eine Plattform der Gamesbranche im Übrigen ebenso.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das wirklich alles, was wir wissen wollen? Warum gibt’s gerade keine Belustigung? Uff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Glück gibt es in den Google-Trends noch die Was- und die Wie-Fragen! Schauen wir mal rein:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was-Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.      „Was kostet ein PCR-Test?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.      „Was ist das Kuba-Syndrom?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.      „Was ist mit WhatsApp los?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.      „Was ist 2G plus?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.      „Was bedeutet rawr?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie-Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.      „Wie lange ist ein Schnelltest gültig?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.      „Wie alt ist die Queen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.      „Wie lange dauert ein PCR-Test?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.      „Wie alt ist Thomas Gottschalk?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.      „Wie alt ist Helene Fischer?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uff. Beide Listen starten zunächst vielversprechend und verfallen dann wieder in alte Entertainment-Muster. Selbstverständlich trieb uns alle in 2021 das Coronavirus um und wir stellten Fragen bezüglich der Testangebote. Selbstverständlich ist auch hier WhatsApp dabei, weil es einfach unser wichtigstes Kommunikationsmedium geworden ist. Aber was zum Teufel ist denn mit uns los, dass uns das Alter von Promis so extrem fasziniert? Queen, Gottschalk, Fischer. „Nach dem Alter einer Dame fragt man nicht“, so heißt es, und diesen Kodex darf man ruhig auch bei Thomas Gottschalk anwenden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen, auch hier drehen sich die Fragen zu einem großen Teil um den Entertainment-Kosmos. Dort liegen die Dinge, die uns wirklich beschäftigen - im Entertainment. Da wird unser Forschergeist geweckt, da wollen wir Antworten suchen und finden - im Entertainment. Uff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           IN WELCHER WELT LEBEN WIR?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bringt mich zu der Frage: „In welcher Welt leben wir eigentlich?“. Ich könnte sie beantworten mit: „Wir leben in einer Welt, in der Forschungsgelder für die Entdeckung der Geburtsurkunde Helene Fischers zur Klärung ihres Alters und der zügigen Weiterleitung der Ergebnisse mittels WhatsApp bereitgestellt werden müssten.“ Uff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, im Ernst. Wir leben in einer stark technischen Welt, in welcher viele Fragen offen sind, viele Fragen aufkommen und ebenso viele Fragen auch gestellt werden dürfen. Die digitale Transformation lässt uns in eine neue Zeit aufbrechen. Alles verändert sich. Und wir stehen am Anfang dieses allumfassenden Wandels, doch fühlen wir uns doch eigentlich schon mittendrin. Und so sollten wir Fragen stellen und neugierig nach Antworten suchen. Und natürlich sollen wir uns mit Entertainment beschäftigen und auch in den Bereichen Fragen stellen, die uns belustigen! Aber wenn das alle tun und wenn es Trend ist, also eine aktuelle Entwicklung, die Rückschlüsse auf die Zukunft zulässt, dann gute Nacht, Freunde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           WIR LEBEN IN EINER VUCA-WELT
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der amerikanischen Militärsprache entstammt der Begriff „VUCA“. Dieser steht für (engl.) volatility (Flüchtigkeit), uncertainty (Ungenauigkeit), complexity (Komplexität) und ambiguity (Mehrdeutigkeit) und beschreibt damit ein Terrain, welches schlecht einsehbar ist und in welchem Einsätze schwer planbar sind, da man die Folgen jeden Schrittes nur schwer einschätzen kann. Der Begriff wurde in den 90ern etabliert und mittlerweile gerne zur Beschreibung der heutigen, digitalen Welt verwendet, da eben auch unsere gesamte digitalisierte Welt nur schwer zu berechnen ist. Wir sammeln zwar immer mehr Daten, nur sinkt stetig die Halbwertszeit dieser Daten. So lassen sich Entscheidungen bezüglich der Zukunft auf immer weniger solide Grundlagen treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insbesondere für Führungskräfte stellen die vielen Variablen, die Unsicherheit über Entscheidungen und die Geschwindigkeit der Dinge große Herausforderungen dar. Es gibt kaum noch den einen goldenen Weg, den man beschreiten kann und man weiß, was dabei herauskommt. Die Weltwirtschaft und die Märkte sind vernetzt, alles hängt zusammen und geschieht in einem sehr hohen Tempo. Heute bricht ein furchtbarer Krieg aus und in Sekunden ist die gesamte Welt informiert. In Sekunden reagieren Menschen, Systeme und ganze Märkte. Auch im Mittelalter wurden Kriege geführt. Damals ritt nach Kriegsausbruch ein Bote durch Wiesen und Wälder, um wochen später anderorts Bescheid zu geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Veränderung hat es immer gegeben, nur die Frequenz der Veränderungsmomente, die uns alle betrifft, ist mit der globalen Vernetzung rasant gestiegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir merken also, dass unsere digitale, vernetzte und schnelllebige Welt viele Möglichkeiten für uns bereithält, aber auch einige Herausforderungen mitbringt. An späterer Stelle gehen wir genau darauf noch einmal ein und klären, was wir als Führungskraft tun können, um entspannt mit diesem rasanten Wandel umgehen zu können – Stichwort, die richtige Einstellung finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für wen machen wir eigentlich Digitalisierung? Na für uns! Denn die Digitalisierung macht unser Leben einfacher: Bald müssen wir das Auto nicht mehr selbst steuern, wir werden gefahren –bequeme Sache. In Monheim (NRW) gibt es bereits selbst fahrende Busse. Aber wir müssen auch hierzu Fragen stellen, die tiefgründiger sind, als: „Kann ich dann Netflix gucken bei der Fahrt, weil ich muss ja nicht selbst lenken?“ Wir sollten uns mit den Fragen beschäftigen, wie weitreichend die Entscheidungen der Maschine gehen sollten? Wer übernimmt die Verantwortung, sollten Dinge oder gar Lebewesen durch den Fahrstil des selbst fahrenden Autos zu Schaden kommen? Und dies bringt uns zum nächsten Punkt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jobs!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Eine%28r%29+der+3+leitet+morgen+ein+Unternehmen..png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           EINE(R) DER 3 LEITET MORGEN EIN UNTERNEHMEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir leben in einer Welt, in der in Zukunft eine (r) der 3 morgen ein Unternehmen leiten wird. Eine junge Dame, ein junger Herr oder eine künstliche Intelligenz. Natürlich ist dies noch keine Praxis, aber technisch möglich wäre es. Wir können Maschinen entwickeln, die wunderbar kommunizieren und während des Kommunizierens immer weiter dazulernen. Es gibt viele Unternehmen, die keinen festen Sitz mehr haben, sondern aus Mitarbeitenden mit Laptops rund um den Globus bestehen und sich zu 90% über Projektmanagementsoftware austauschen, Aufgaben hin und her schieben, diese verwalten ohne sich die Hände schütteln zu müssen oder sich ein analoges Lächeln zu schenken. In diese Welt eine KI zu integrieren erscheint fast nur logisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SUBSTITUIERBARKEITSPOTENZIAL
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn wir die KI installieren, fallen automatisch auch Aufgaben weg. Natürlich ist die Möglichkeit des Wegfalls von Jobs zunächst nicht zwingend auf Leitungsebene am größten. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, in der Produktion, bei Tätigkeiten, die wenig Notwendigkeit für Kreativität und flexibles Problemlösen besitzen, ist das sog. Substituierbarkeitspotenzial am höchsten. In 2019 veröffentliche das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit eine Stellungnahme zu den Ergebnissen einer ihrer Studien aus 2016
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/matth/Desktop/Blog.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Diese Studie zeigte, dass mehr als 50 Prozent aller im verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtigen Tätigen (21,5 Prozent aller Sozialversicherungspflichtigen Deutschen) substituierbar wären. Das bedeutet natürlich nicht, dass nun durch die Digitalisierung wirklich die Hälfte all derer arbeitslos wird, sondern „nur“, dass hier ein Gewisses Potenzial besteht, die Tätigkeit durch die Maschine erledigen zu lassen. Die gleiche Studie prognostiziert ebenso, dass bis 2030 1,5 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland durch die Digitalisierung wegfallen könnten,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aber genauso viele neue Berufe oder veränderte Berufsbilder entstehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Tief durchatmen jetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, es betrifft in erster Linie Tätigkeiten in der Produktion. Aber nicht nur, denn Fachkräfte und Spezialisten können durch die fortschreitende Entwicklung wegdigitalisiert werden. Wir kommen gleich noch dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           NEUE JOBS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Zuge dieser Entwicklungen, in der Jobs verschwinden, entstehen aber auch ganz neue Berufsbilder. Hier eine kleine Auswahl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emoji-Übersetzer:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele Emojis haben in anderen Ländern und anderen Kulturen andere Bedeutungen als hier in Deutschland. Schon heute werden Emoji-Übersetzer eingesetzt, um zu überprüfen, ob weltweite Werbekampagnen mit Emojis in allen Sprachzonen die gewünschte Message vermitteln. Zum Beispiel ist hierzulande das „Okay-Emoji“ (Daumen und Zeigefinger bilden ein O) das Symbol für „Super“, „Top“, „O.K.“. In anderen Ländern wird dieses Zeichen völlig anders aufgefasst. So ist es in der Türkei oder in Brasilien eine Beleidigung und mit dem hiesigen Mittelfinger vergleichbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digital Mortician:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir alle sterben. Aber unsere Daten leben weiter. Wer kümmert sich nach unserem Ableben um die ganzen Accounts und sensiblen Daten? Was wird aus einem Facebook-Profil, die gesendeten Nachrichten und, und, und? Der Bestatter für Digitales (nein, nicht der öffentliche Dienst), wird sich darum kümmern. Der Bund hat längst bestätigt, dass auch digitale Besitz eines Menschen vererbt wird. Habe ich keine Regelungen dafür getroffen, geht es an die nächste Generation. Kein Problem, will man meinen. Denke mal an einen vollgestopften Keller (d) eines Hauses. Dass deine Kinder das Haus erben ist eine super Sache, aber sollen sie gleichzeitig 7 Wochen Entrümpelung miterben? Der Bestatter für Digitales hilft und begleitet bei diesem Prozess im Vorhinein oder im Nachlassfall.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maschinenethiker:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn die KI wirklich intelligent ist und Entscheidungen selbständig treffen soll, brauchen wir Menschen, die sich damit befassen, welche Entscheidungen ethisch O.K. sind und welche nicht. Wie „schlau“ und selbständig wollen wir unsere blechernen Arbeiter gestalten und wer trägt die Verantwortung für jene – sowohl die moralische als auch die rechtliche. Muss ich „blecherne Arbeiter“ gendern oder hat die Maschine hier keinen Anspruch auf Geschlecht? Fragen über Fragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           WEITERBILDUNG ZÄHLT!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist also wirklich wichtig, wenn die Welt sich rasend schnell verändert, sich Tätigkeiten wegdigitalisieren und Berufsbilder verändern? Weiterbildung! Bildung, Lernen, Weiterentwicklung – das ist von jedem einzelnen gefordert. Daher ist es toll, dass Du das hier liest und Dich mit diesem Thema beschäftigst. In Zukunft wird es immer wichtiger werden, lebenslanges Lernen nicht nur als Floskel zu betrachten, sondern aktiv umzusetzen. Es sind neue Kommunikations- und Problemlösekompetenzen gefordert, so wie Resilienz, digitale Kompetenz und selbstgesteuertes Lernen. Die Bereitstellung von Weiterbildungsmöglichkeiten und das Bieten eines lernförderlichen Rahmens für die Mitarbeitenden sind Aufgaben einer zukunftsorientierten Führungskraft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und auch Du als Führungskraft musst dich weiterbilden. Denn ebenso Fachkräfte und Spezialisten können laufen Gefahr, wegdigitalisiert zu werden. Beispielsweise sind Gesetze und Verträge extrem plan-und automatisierbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Tätigkeit eines Anwalts ist zu einem großen Teil digitalisierbar und ebenso automatisierbar. Unsere Gesetze und die Prozesse des Rechtssystems sind ziemlich eindeutig, wir brauchen hier keine Menschen, die wie Maschinen Fälle abarbeiten. Maschinensachen können Maschinen besser als wir.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           BRAUCHT UNS NOCH DIE ARBEIT?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und da drängt sich die Frage auf: Brauchen wir noch die Arbeit, wenn die Arbeit uns nicht mehr braucht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ja! Wir werden auch in Zukunft unsere Arbeit brauchen und es wird auch in Zukunft genügend Arbeit geben. Nur werden sich die Jobbeschreibungen verändern und der Fokus wird sich weiter verschieben:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehen wir davon aus, dass in den nächsten Jahrzehnten alles digitalisiert wird, was digitalisiert werden kann. Gehen wir davon aus, dass alles vernetzt werden wird, was vernetzt werden kann. Dann gehen wir auch davon aus, dass alles vielfach wertvoller werden wird, was eben nicht digitalisierbar ist. Und das sind die Basics unseres Menschseins: Empathie, Moral, Kultur (im Sinne von tausenden Jahren gesammelten und weitergegebenen Erfahrungs- und Gefühlswissen), Gruppendynamik, ein Wir-Gefühl, und, und, und.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bezogen auf die Anwälte: Sei nicht die Anwältin oder der Anwalt, der per Hand die meisten Fälle nach Schema F bearbeiten kann mit seiner Kanzlei. Sei die Anwältin oder der Anwalt, der den direktesten und tiefgreifensten Zugang zu seiner Kundschaft hat. Sei die Anwältin oder der Anwalt, der hochsensibel und hochempathisch mit den Belangen der Menschen umgeht und in seiner oder ihrer Kanzlei einen Wertekodex lebt, welcher weit über die Fallbearbeitung hinausgeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wie kommen wir dorthin? Wie können wir unserem Tun diese Tiefe geben und uns eben nicht vom „Entertainment“ der Welt ablenken lassen? Wieso sollte Arbeit wichtig sein, wenn uns die Arbeit immer weniger braucht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VISIONEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einer digitalisierten Welt regiert die Geschwindigkeit und die Veränderung. Nochmal: Veränderungen hat es schon immer gegeben, nur erhöht sich durch die Digitalisierung und die globale Vernetzung die Frequenz der Veränderungsmomente. Früher gab es ein Telefon mit Wählscheibe oder Tasten. Diese Technik galt Jahrzehnte. Heute ist mein Smartphone innerhalb eines Jahres technisch veraltet. Nicht für mich persönlich, aber für den Konkurrenzmarkt in der Telekommunikationsbranche. In dieser digitalisierten, schnellen und sich wandelnden Welt, können wir uns immer weniger auf Masterpläne, fixe Prozessabläufe und Anweisungsprotokolle verlassen, da immer wieder Neues und Unbekanntes hervorkommt. Und es gibt wahrscheinlich wenig Fataleres, als starr an einem Ziel festzuhalten, wenn sich alle Rahmenbedingungen verändert haben. Übertragen auf den Job: Es gibt heute wenig Fataleres, als an einem Projektplan festzuhalten, obwohl sich alle Rahmenbedingungen geändert haben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/3-unsere-dynamische-welt-frust-ist-einstellungssache"&gt;&#xD;
      
           (lies dazu auch gerne meinen Blogbeitrag „Frust ist Einstellungssache“)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Visionen helfen uns, einen Leitstern zu finden, an dem wir uns im täglichen Tumult der Digitalisierung und der ständigen Erreichbarkeit orientieren können, ohne an Flexibilität einbüßen zu müssen. Wir können unserem Leitstern folgen und weiterhin agil auf neue Rahmenbedingungen eingehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist eine schlechte Vision?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine schlechte Vision beschreibt Oberflächliches, Erwartbares und Selbstverständliches: Wir wollen stets optimale Qualität liefern, in jeder Situation für unsere Kunden da sein und jedes Jahr besser abschließen als im letzten. Bla bla. Das wollen wir alle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist eine gute Vision?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine gute Vision berührt unsere menschlichen Basics wie Empathie, Moral, Kultur, Zusammenhalt. Eine gute Vision hebt sich vom Erwartbaren ab. Eine gute Vision ist ambitioniert und heute nicht erreichbar oder überprüfbar, weil sie eben visionär ist. Eine gute Vision veröffentlichte zum Beispiel Microsoft im Jahre 1975, als viele Computer so groß wie ganze Kellergeschosse waren und auch nur dort untergebracht werden konnten. Es gab wenige Tischmodelle und diese konnten nur mit erheblichen Programmierkenntnissen bedient werden: Bill Gates sagte damals: „Unsere Firma basiert auf einer Vision, in welcher der PC auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt steht und darauf, dass wir die Software dafür liefern können, mit der diese Vision Realität wird.“ Damals völlig unmöglich, in ihrer Vollbringung unüberprüfbar und dennoch berührend. Denn diese Vision spricht uns alle an.  Sie ist nicht ausgrenzend oder selektierend, sondern verbindend. Jeder Mensch, jeder Haushalt, ob arm oder reich, ob blau oder grün, soll dieses Highlight sein eigen nennen können und bedienen können. Einfach Schön.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder Wikipedia: „Stell Dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.” Auch schön, weil es wieder verbindend und gemeinschaftlich wirkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Visionen sind wetterfest. Es können Veränderungen auftauchen, wie Wetterumschwünge, die Vision bleibt. Es kann Daten Leaks regnen, es kann Energieengpässe schneien, es kann ein Politik-Tornado über das Land fegen, aber die Vision bleibt. Sie bleibt und sie berührt die Menschen. Die Kunden, die Partner, aber vor allem auch die Mitarbeitenden. Schaffst Du es, dein Team an diese noch nicht überprüfbare, aber emotionale und zukünftige Realität glauben zu lassen, gehen sie mit Dir diesen Weg. Sie rennen vielleicht sogar vor und wollen wissen, was hinter der nächsten Kurve wartet. Vielleicht trödeln manche auch mal und hinken der Gruppe etwas hinterher. Aber sie folgen der Vision. Und das ist weit wertvoller, als wenn sie nur Dir folgen. Denn Du bist ein Mensch mit begrenzten Ressourcen. Du bist nicht wetterfest. Du bist vielleicht standhaft im Sturm und nicht aus Zucker und gehst auch im Regen raus für Deine Truppe, aber auch Du hast Grenzen. Die Ressourcen der Vision können unendlich sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So sagte einst Martin Luther King: „I have a dream!“ Er sagte nicht: „I have a Ablaufplan“. Langfristig erfolgreiche Ablaufpläne werden seltener, denn die Zukunft wird schwerer planbar (Erinnerung: VUCA). Daher bringen uns keine starren Projektpläne und Protokolle weiter, sondern agiles Arbeiten. Setze Dir und Deinem Team heute ein Ziel, welches aus heutiger Sicht sinnvoll ist und lauf los. Aber sprinte nicht mit Scheuklappen vor den Augen durch den Prozess, sondern integriere immer wieder Reflexionsstopps. Anhalten, analysieren, hinfallen, aufstehen, lernen, weitermachen, besser machen. Diese Abfolge ist erfolgsversprechender als jeder Ablaufplan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           WAS KANN ICH ALS FÜHRUNGSKRAFT NUN TUN?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Quintessenz des Beitrags, beantworte Dir selbst in 10 ruhigen und persönlichen Minuten die folgenden 3 Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.      Verändert es sich und ich mich gleich mit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unterliegt Dein Job und Dein Umfeld einem Wandel? Was hat sich alles verändert? Bist Du offen für Weiterbildung und schaust regelmäßig über den Tellerrand hinaus oder – Hand aufs Herz – versuchst Du so viel wie möglich mit Schema F aus der Schublade zu bewältigen? Kannst Du Dir einen regelmäßigen Weiterbildungs-Slot in deinen Kalender legen? Hast Du zumindest Google-Alert für Dein Thema eingestellt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.      Kommuniziere ich eine Vision?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kennst Du Deine persönlichen Antreiber, weswegen Du diesen Job machst? Was ist Dir wirklich wichtig als Führungskraft? Hast Du Dir einen Leitstern definiert, der genau das abbildet, wofür du als Vorgesetze(r), aber auch als Freund und Familienmensch stehen möchtest? Was ist Dir wirklich wichtig? Worauf würdest Du stolz sein, wenn Du und Dein Team das einmal erreichen würden – so verrückt es auch klingen mag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.      Bin ich flexibel oder ärgere ich mich fürchterlich, wenn meine Planungen umgeworfen werden? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Kannst Du gut mit Veränderungen umgehen? Stehst Du auf, wenn Du hinfällst und hilfst auch KollegInnen wieder auf die Beine? Wie häufig bietest Du Anlass zur Reflexion im Job? Überprüft Ihr immer wieder Euren Kurs? Welche Learnings habt Ihr als Team letzte Woche, letzten Monat, letztes Jahr gemacht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles Gute und viel Erfolg ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/matth/Desktop/Blog.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doku.iab.de/stellungnahme/2019/sn1119.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doku.iab.de/stellungnahme/2019/sn1119.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:09:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mabreko.de/vuca-welt-und-google-trends</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Erholung vom Alltag? Warum Pausen in der digitalen Welt für den Job so wichtig sind!</title>
      <link>https://www.mabreko.de/erholung-im-digitalen-alltag</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/-6+UDW+Pausetaste.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im digitalen Alltag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist es ziemlich normal geworden, dass viele Infos kommen, viele Daten gehen und dass das ständige Gefühl bleibt, dass sich die Welt rasend schnell bewegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selten drücken wir auf die Pausetaste, stoppen die Mühlen des Arbeitsalltags und denken über die Werte und die Leitmotive unseres Handelns im Job nach. Insbesondere für Gründer, Selbständige, aber auch einfach für jede Person, die versucht, mit Ihrer Arbeit sich selbst ein wenig zu verwirklichen, mit Herz dabei ist und auch in der Position ist, Projekte zu initiieren, anderen zu helfen und etwas Echtes zu erschaffen, ist das Stoppen der Alltagsmühlen sehr wichtig. Von Zeit zu Zeit sollten wir uns dazu zwingen, anzuhalten, durchzuatmen und zu bilanzieren: Was lief in den letzten Monaten gut, was verlief nicht nach Plan? Bei welcher Aufgabe gab es das emotionalste und schönste Feedback? Wo und wann war der Kunde wirklich berührt und mehr als zufrieden mit unserer Leistung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Sammeln von besonderen Momenten kann ein echter Wegweiser für die Ausrichtung der eigenen Tätigkeit werden. Denn zumeist ist der Weg des Erfolgs nicht der beschwerlichste, sondern der, auf dem wir uns sicher, souverän und gut fühlen. Es ist der Weg, auf dem wir Spaß haben und auf tolle Leute treffen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten. Dann, wenn wir Freude auf unserem Weg verspüren, locker und frei agieren können, machen wir unsere Sache ja auch wie von alleine besonders gut. Und das merkt natürlich auch der Kunde, dein gegenüber oder dein Projektpartner. Allzu häufig sind wir aber bereits in der nächsten Aufgabe -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zack es kommt eine Mail rein, eine neue Anfrage und schon vergessen wir zu bilanzieren und unsere Arbeit samt Feedback zu analysieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich selbst schwanke gerne mal im Fokus meiner Tätigkeit. Mal ist es viel Konzeptarbeit, mal Medienproduktion, mal sind es Vorträge &amp;amp; Workshops. Und allzu häufig denke ich dann, dass ich jetzt meinen Fokus auf einen einzigen Bereich legen will, da dieser einfach am erfolgversprechendsten ist. Diese Schlussfolgerung kommt allerdings selten aus mir selbst heraus und aus einer ehrlichen und ruhigen Analyse, sondern wird von externen Faktoren erschaffen. Heißt: Was prasselt über die Medien auf einen ein? Welche Jobs werden stets als super lukrativ beschrieben? Welches Bild wird gesellschaftlich transportiert? Welche Jobrolle wird im Allgemeinen als "wertvoll" angesehen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sich davon beeinflussen zu lassen, ist normal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir können uns in einer digitalisierten Welt kaum der Meinungsbildung durch andere entziehen. Jedoch liegt dein eigener Weg nicht auf der Tonspur anderer Menschen, sondern stets in dir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nur in dir selbst. Wenn ich mich dann hinsetze und bilanziere, was lief in den letzten Monaten gut, was machte mir besonders Spaß, bei welchem Projekt hatte ich die entspannteste und freundlichste Zusammenarbeit, dann erkenne ich oftmals, dass ich den Fokus korrigieren sollte. Weg vom Außen, hin zum Innen. Denn letztlich funktionierten die Sachen am besten, die mir am einfachsten fielen. Und in diesem Bereich bekam ich auch stets die meisten Anfragen. Ihr könnt ja mal raten, welcher Bereich das ist ;)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Methode des Stoppens und ehrlichen Bilanzierens führt auch automatisch zu mehreren Erfolgsfaktoren, denn:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Durch das Bewusstwerden der eigenen Schritte und Leistungen, steigt das
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbstvertrauen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die eigene Entscheidungsfindung erhöht sich nur durch das genaue Hinsehen. Erst, wenn ich sehe, was ich Gutes tue, vertraue ich in Folgesituationen auf ein ähnlich gutes Gelingen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Durch das Analysieren besonders schöner Momente, können neue
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kreative Ideen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             entstehen. Kreativität keimt nur auf einem freien, glücklichen Boden. Wenn ich mich durch die Erinnerung an tolle Geschäftssituationen in eine gute Stimmung bringe, können neue Geschäftsideen heraussprudeln. Und andersherum: Wann hattest du die letzte bahnbrechende Idee, als du unter Stress littest und Angst vor der Aufgabe hattest?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Durch Abgleichen real erlebter, positiver Erfolgsmomente im Job mit den Meinungsbildern anderer, lernst du deiner eigenen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wahrheit
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             zu vertrauen und deinen eigenen Weg zu gehen. Nur weil der allgemeine Tenor lautet, dass Putzengehen eine weniger wertvolle Tätigkeit ist, als Speaker zu sein, heißt es nicht, dass das für Dich so stimmen muss. Ich selbst habe mit Anfang 20 Mobiltoiletten auf Großbaustellen gereinigt und bin heute froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Nein, es war nicht weniger dreckig oder eklig, wie es klingt. Doch ich kann meinen Laptop-Job heute, nicht minder dadurch, sehr, sehr, sehr schätzen. Dieser Reinigungsjob war
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            für mich s
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ehr wertvoll.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber wie geht das eigentlich? Wie kann ich im digitalen Joballtag anhalten und ehrlich bilanzieren? Wie kann ich überhaupt mal dran denken, mir einen Reminder zu setzen, um mich mit mir und dem Wesen meiner Arbeit zu beschäftigen? Schließlich fordert uns die digitale Welt nahezu permanent heraus. Schon kommt der nächste Call, die nächste Mail und die nächste Videokonferenz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter Beschuss von Reizen und Anforderungen an meine Person
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , komme ich doch erst gar nicht dazu, ein Bewusstsein aufzubauen, welches mich an das Stoppen und Bilanzieren erinnert. Oder?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann ich lernen Pausen zu setzen, wenn das Pause machen nicht auf der Agenda der Digitalisierungswelle steht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schließlich digitalisieren wir keine Prozesse und Funktionen, um uns auszuruhen, sondern um noch schneller und effizienter zu werden. Und das werden wir auch. Und die neu gewonnene Zeit, in der die Technik für uns übernimmt, investieren wir selbstverständlich in andere schnelllebige Tätigkeiten. Nur weil wir keine Dienstreisen mehr unternehmen, weil wir uns über Teams, Zoom oder Skype digital connecten können, investieren wir ja nicht die nicht verlorene Reisezeit in eine schöne Bahnfahrt rheinabwärts. Oder? Schade eigentlich ;)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch gibt's Licht am Ende des (Eisenbahn-) Tunnels. Im Folgenden stelle ich dir Techniken vor, die dabei helfen, insbesondere in unserer rasanten und dynamischen Welt, ein Bewusstsein zum Pause machen aufzubauen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No. 1: Die Pomodoro-Technik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sinn dieser Arbeitstechnik ist es, sich für 25 Minuten voll und ganz auf nur eine einzige Aufgabe zu konzentrieren und anschließend eine kleine Pause einzulegen. Das Monotasking ist essentiell für den Erfolg der Technik. Erfunden hat das Ganze übrigens der Italiener Francesco Cirillo, der zum Stoppen der 25 Minuten einen Wecker in Form und Farbe einer Tomate nutzte. Und da Tomate auf Italienisch Pomodoro heißt, bekam die Technik daher ihren ungewöhnlichen Namen. Cirillo beschreibt den Ablauf seiner Pausentechnik wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ToDo-Liste anlegen und Aufgabe auswählen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wecker auf 25 Minuten stellen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aufgabe bis zum Klingeln bearbeiten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn der Timer klingelt, die erledigte Aufgabe von der ToDo-Liste abhaken
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Drei bis fünf Minuten Pause machen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Punkte 2 bis 5 wiederholen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach dem vierten Durchgang 20 bis 30 Minuten Pause machen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dadurch entsteht folgender Ablauf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pomodoro 1
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            5 Minuten Pause
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pomodoro 2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            5 Minuten Pause
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pomodoro 3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            5 Minuten Pause
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pomodoro 4
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            30 Minuten Pause
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einen kompletten Pomodoro-Zyklus werden also rund 2:25 Stunden benötigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab's selbst getestet und muss sagen, dass die Pomodoro-Technik meinem Arbeitssinn sehr entgegenkommt. Ich neige gerne mal dazu, zu lange und zu viel auf einmal schaffen zu wollen. Multitasking ist daher bei mir eigentlich permanent angesagt. Und diese Hilfe der Zeiteinteilung erweckt in mir automatisch das Bewusstsein zum Pause machen. Wenn man die Technik mal längere Zeit (zum Beispiel eine Woche) anwendet, holt dich die innere Uhr wie von selbst aus der Aufgabe und bittet dich um eine Pause. Eine wunderbare Möglichkeit, um achtsamer mit der Bewältigung der Jobaufgaben umzugehen. Und wenn das Bewusstsein zum Stoppen erst einmal gestärkt ist, lassen sich auch größere Pausenformate einbauen, die zum Nachdenken, Innehalten und Bilanzieren genutzt werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           No. 2: Das Erfolgstagebuch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leg' dir ein kleines Notizbuch zu oder nutze dein Smartphone als Erfolgstagebuch. Ich selbst würde für solch achtsame Übungen, die der Entschleunigung dienen, immer zu einem echten Buch mit physischen Seiten greifen, aber das ist jedem selbst überlassen. Nun notierst du dir täglich oder zumindest wöchentliche (kann ein super Start ins Wochenende sein!) die Antworten auf folgenden beiden Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf welche 3 Erfolgsmomente bin ich besonders stolz? (Es können Kleinigkeiten oder große Taten sein)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was habe ich - ich ganz persönlich - dazu beigetragen, diese Erfolgsmomente zu erreichen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Aufschreiben von Erfolgsmomenten stärkt das Bewusstsein, selbst etwas verändern zu können in dieser Welt. Insbesondere getrieben durch die wahnsinnige Geschwindigkeit der Digitalisierung verlieren wir schnell den Zugang zu unseren eigenen Fähigkeiten. Bevor wir merken können, dass wir echt was drauf haben und etwas verändern in der Welt, ploppt schon die nächste Message auf und wirft uns gedanklich ins nächste Problem. So entsteht ganz schnell der subjektive Eindruck, wir seien umzingelt von Problemchen und hilflos überfordert bei der Suche nach Lösungen. Stimmt meistens gar nicht! Mache es dir also zur Routine deine Erfolge zu vergegenwärtigen und schau die schwarz auf weiß an, was du jeden Tag leistest und wie sehr dein Handeln diese Welt berührt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Erfolgstagebuch ist insbesondere zu Jahresende ein super Geschenk an dich selbst! Ich nehme mir am letzten Arbeitstag vor Weihnachten oder Silvester gerne 1-2 Stunden Zeit und resümiere das Jahr. Dazu schaue ich mir meine gesammelten Erfolgsmomente an, bilanziere und schmiede Ziele und Pläne für das kommende Jahr. Kein Ziel scheint zu groß gedacht, wenn man umgeben ist von bereits gefeierten Erfolgen. Wenn du dir mal durchliest, welch großartige Momente du über das Jahr sammeln konntest, wirst du mutig und optimistisch den nächsten Schritt suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andersherum, wer keine Pause macht und sich seiner Leistung nicht aktiv bewusst wird, schwimmt mit der Datenwelle - und die ist schnell und extrem flüchtig. Mach mal Pause! Nimm' dir Zeit zum Rasten und Bilanzieren. Es ist gesund. Es macht glücklich. Es stärkt dein Selbstvertrauen und es hilft anderen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 04 May 2022 14:18:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mabreko.de/erholung-im-digitalen-alltag</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Agiles Lernen - hauptsache flexibel sein im Digitalen?</title>
      <link>https://www.mabreko.de/agiles-lernen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/-5+UDW+-+Agil+sein%21+Titelbild.png" alt="Flexibler Mann springt hoch." title="Hauptsache flexibel? Agiles Lernen kurz erklärt"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute geht ja nichts mehr ohne Flexibilität. Und Agilität. Genau, agil musst du sein!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was das Wort des Jahres 2021 für Jugendliche ist - nämlich "cringe" - ist es "agil" für die Bürowelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überall hört und liest man nur noch "Agilität, "agiles Lernen", "Scrum", "Scrum Master" und so weiter und so fort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dabei herrscht kaum ein einheitliches Verständnis von "agil sein" und die Herkunft der Agilität und des agilen Lernens ist ebenso weniger bekannt. Es ist ein bisschen so wie mit "New Work": Alle reden davon, alle machen New Work und keiner weiß, wo es herkommt, warum wir das machen und ob es eigentlich so wirklich, wirklich gut ist. "Cringe" kommt übrigens aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "zusammenzucken". In der Jugendsprache wird es zumeist als Adjektiv genutzt um den Zustand oder die Empfindung zu beschreiben, wenn man sich ordentlich fremdschämt. Wo "New Work" herkommt weiß ich jetzt nicht, aber ich schätze, ich mach' das auch irgendwie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun aber zur Agilität:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kerngedanke der Agilität entsprang der Softwareentwicklung und will Offenheit und Anpassungsfähigkeit beschreiben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . In den „Principles behind the Agil Manifesto“ (2001) beschrieben Softwareentwickler nach diesem Kerngedanken ihre Arbeit und legten vier Werte für das sog. "Agil-Prinzip" fest. Die vier Prinzipien der Agilität lauten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Graf/Gramß/Edelkraut 2019, S. 49)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Manifest der Agilität kann übrigens hier bestaunt werden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://agilemanifesto.org/principles.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://agilemanifesto.org/principles.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klingt soweit gut. Und aus der Softwareentwicklung heraus, übertrug man nun diese vier Prinzipien und den Kerngedanken der Offenheit und Anpassungsfähigkeit in den Bereich des Lernens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Basis dessen können vier Werte für agiles Lernen definiert werden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Individuelle Lernbedarfe und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Funktionierende Angebote (im Sinne des Bedarfes) sind wichtiger als Zertifikate und Testergebnisse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Begleitung des individuellen Lernprozesses ist wichtiger als festgelegte Methoden und Modelle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als die Abarbeitung von Maßnahmenplänen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Graf/Gramß/Edelkraut 2019, S. 50)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So, nun wissen wir, wo die Agilität herkommt und was das mit Lernen zu tun hat. Und wir merken, dass die Umwandlung der Werte aus der Softwareentwicklung auf die Werte einer Lerntheorie zeigen, dass es in erster Linie eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haltungsfrage
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist, ob und wann agil gelernt wird. Sowohl für Lehrende als auch für Lernende ist es eine Mindset-Aufgabe, sich agil zu verhalten. Wem das jetzt zu hoch ist, dem hilft der krasse Kontrast dazu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Schule lernen wir auf Vorrat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wir büffeln Stoff und Bücher 9-13 Jahre lang und werden dann in die große, weite Welt entlassen - in der Hoffnung, wir haben genügend Vorräte für die Anforderungen des Lebens dabei. Zumeist stellen wir nach 6 Monaten außerhalb der Schule fest: Nein, haben wir nicht. Schon beim Verlassen des elterlichen Nests, um in einer spannenden Großstadt zu studieren, kommen erste Fragen auf:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie miete ich eine Wohnung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Rechte und Pflichten habe ich als Mieter?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist ist ein Mietkautionskonto?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kann ich Teile meines Studiums bei der Steuer absetzen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist ein Steuer?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wer lenkt eigentlich das Schiff?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agiles Lernen setzt nun genau an diesem Missstand an und versorgt dich mit Wissen dann, wenn du es brauchst, um aktuelle Handlungsanforderungen und Probleme zu meistern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein schönes Beispiel hierzu sind YouTube-Tutorials. In der Studentenbude ist die alte Waschmaschine kaputt und es ist kein Geld für eine neue da. Mutti will auch nicht mehr jede Woche für uns waschen und so sind wir jetzt gezwungen aktiv zu werden. Nur haben wir keine Ahnung, warum die Waschmaschine beim Schleudergang durch den ganzen Waschkeller tanzt und andere Maschinen dabei penetrant zum Mitmachen auffordert. Youtube hilft! Nach kurzer Videorecherche wissen wir, dass die Stoßdämpfer kaputt sind und daher die Kräfte der Waschmaschine und der schleudernden, nassen Wäsche nicht mehr aufzuhalten sind. Daher springt die Maschine durch den Waschraum. Youtube erklärt uns sogar, wie wir das Problem beheben können, welches Werkzeug wir brauchen, wo wir die Ersatzteile bestellen können und dass wir Sorge tragen sollten, besonders vorsichtig zu sein, da wir sowohl mit Wasser als auch mit Strom (!) zutun haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Soweit ein einfaches Beispiel für agiles Lernen: Wissen und Lernprozesse dann erhalten und aneignen, wenn es in der Realität und Praxis gefordert wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was das Tolle daran ist? Es ist effizient und zielgerichtet, da wir nur das behandeln, was wir gerade wirklich brauchen und wenig unnütze Vorräte anlegen. Und es ist kompetenzbildend, da wir Theorie und Praxis direkt verzahnen - "learning on the job" (weiteres Trendwort). Wir verbinden also Handlungsherausforderung, selbstorganisiertes Lernen und Problemlösen in einem.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz: wir stoßen auf ein Problem, organisieren uns neues Wissen, lernen, lösen und machen eine Erfahrung. Weltklasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da kann sich der Schulvorrat mit Goethes Faust, Vektorrechnung und Matrizen mal eine ordentliche Scheibe von abschneiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So, und was hat das jetzt mit Flexibilität zu tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein wenig, denn agiles Lernen funktioniert, wenn erstens die Option besteht, agil lernen zu können - also, wenn im Job dein Arbeitgeber dir die Möglichkeit gibt, dann Wissen zu bekommen, wenn du es akut benötigst (zum Beispiel über ein eigenes Learning-Management-System oder ein Wiki). Und zum anderen hängt es natürlich grundlegend von dir und deiner eigenen, inneren Einstellung ab. Denn du musst natürlich gewillt sein, Herausforderungen anzunehmen und aktiv nach der Lösung des Problems zu suchen. Und dies erfordert unweigerlich Flexibilität. Denn in unserer heutigen dynamischen Welt tauchen immer und immer wieder Veränderungen auf, die neue Hürden erschaffen. Wer dann stur versucht sein Vorratswissen abzurufen, kommt oft nicht weit. Wer hingegen flexibel ist und kreativ nach Wegen und Lösungen sucht, kommt weiter und lernt dabei. Lernen geschieht immer von innen nach außen. Wenn du die Waschmaschine reparieren willst, wirst du das auch schaffen und anschließend deutlich lebensschlauer (noch kein Trendwort) sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Agilität und agiles Lernen haben also nicht direkt mit Verbiegen oder extremer Flexibilität zu tun. Es ist eine Form des Lernens, des Denkens und des Weiterkommens im Job und im Leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer agil denkt, der denkt konstruktiv und lösungsorientiert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Nicht in dem Maße, sich vor Flexibilität die Gelenke auszurenken, sondern in einem Maße, aus Problemen Lösungen und Erfahrungswissen entstehen zu lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Studenten mit der Waschmaschine können nun Stoßdämpfer wechseln. Und wer weiß, vielleicht hat Mutti bei ihrer Maschine bald auch mal das Problem mit der Tanzmaschine und die Studis können auf ihr neues Erfahrungswissen zurückgreifen und mal gescheit was zurückgeben fürs jahrelange Wäsche machen ;)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literatur:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Graf, N./Gramß, D./Edelkraut, F. (2019): Agiles Lernen. Neue Rollen, Kompetenzen und Methoden im Unternehmenskontext. 2. Auflage, Haufe Group, Freiburg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Graf, N. &amp;amp; Schmitz, A. P. (2019): Definition &amp;amp; Abgrenzung der Begriffe Lernen 4.0, Agiles Lernen &amp;amp; New Learning. (URL: http://humex-consulting.de/definition-abgren-zung-der-begriffe-lernen-4-0-agiles-lernen-new-learning [letzter Zugriff: 29.06.2021])
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 14:56:59 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/agiles-lernen</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>E-Mentoring - Junge Talente im Homeoffice richtig virtuell führen können</title>
      <link>https://www.mabreko.de/e-mentoring-junge-talente-richtig-virtuell-fuehren</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Blog-e-mentoring+%282%29.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E-Mentoring
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist heute schon so etwas wie ein Modewort geworden. Man führt nicht mehr nur seine Mitarbeiter, man fungiert als Mentor. Bei genauerer Betrachtung stellt sich allerdings ein großer Unterschied zwischen dem (klassischen) Führen und dem Mentoring heraus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn manch eine Führungskraft oder ein Ausbilder von Mentoring spricht, dann ist Delegieren gemeint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Mentor zu sein, braucht allerdings ein bisschen mehr. Und wen gibt es besseres, um zu erfahren, was erfolgreiches Mentoring ausmacht, als Mr. Miyagi aus den Kultfilmen der Karate Kid Reihe. Mr. Miyagi agiert ruhig, klar, inspirierend, allwissend, motivierend, geheimnisvoll, abstrakt, fokussiert, zielgerichtet und ganz besonders besonnen. Natürlich können wir uns im beruflichen Alltag nicht den legendären Methoden Miyagis 1:1 bedienen und Mitarbeiter stundenlang unser Auto polieren lassen ("wax on, wax off", 1. Film [1984] der Karate Kid Reihe). Aber wir können uns Miyagis Aura ausleihen, um zu klären, was es beim E-Mentoring braucht, um eine erfolgreiche und vertrauensvolle One-on-One-Kommunikation aufzusetzen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mentoring baut auf der These auf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , dass der Schützling (Daniel san, Rufname Daniel LaRussos in den Karate Kid Filmen), eine erfahrene Leitfigur (Mr. Miyagi) braucht. An und mit ihm kann der junge Daniel wachsen und sich bestens zu einem großartigen Kämpfer...äh Erwerbstätigen entwickeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht für Daniel san nicht bloß darum, stupide zu tun, was Miyagi für richtig hält
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (auch wenn es im Film manchmal so aussieht).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und es geht auch nicht für Daniel darum, zu werden, was Miyagi gerade ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sondern es geht für Daniel darum, mit Hilfe Miyagis sich selbst und seinen eigenen Weg zu finden. Es geht darum, den Ratsuchenden anzuleiten, die Antworten in sich selbst zu finden und von der Erfahrung des Mentors zu profitieren zu lassen. Aber eben nicht in der Art, dass der Erfahrungsschatz Miyagis die eine und einzige Wahrheit darstellt, sondern "lediglich"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wertvolle Wissensquelle, die genutzt werden will oder eben nicht. Schließlich trägt Daniel am Ende die wichtigen Kämpfe aus und nicht Miyagi. Eine Fokussierung Miyagis nur auf sich selbst, wäre daher also fatal. Miyagi konzentriert sich auf die Entwicklung Daniel sans und das ist der einzig richtige Ansatz. So läuft es auch beim Coaching:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Coaching
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            steht  das individuelle Finden von eigenen Lösungen für den Coachee im Fokus. Der Coach geleitet ihn mit Hilfe von Übungen und Fragetechniken dazu, seine eigene Wahrheit, sein eigenes "Richtig" in sich selbst zu finden. Man arbeitet auf Basis des Gedankens, dass alles, was der Coachee braucht, um erfolgreich, glücklich und zufrieden zu sein, bereits in sich trägt. Der Coach fördert diese Lösungen und Wege "nur noch" zu Tage.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Mentoring kommt nun noch ein entscheidender Baustein dazu: Wie bereits angedeutet, kann Mr. Miyagi seine fachliche und berufliche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erfahrung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in den Entwicklungsprozess Daniel sans einbauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daniel profitiert vom Wissen des Meisters und kann sich dadurch Leitplanken erschaffen, um große Fehler auf seinem Weg zu vermeiden oder eben schneller an sein definiertes Ziel zu gelangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die persönliche Komponente, der Einblick des Daniels in die Gedankenwelt Miyagis kann dabei Berge versetzen. Es geht  um mehr als einen fachlichen Austausch. Es geht um eine ganzheitliche Begleitung. Im beruflichen Kontext lässt ein Miyagi einen Daniel san Einblicke in fachliche Entscheidungen, persönliche Beweggründe, Hintergründe und Auswirkungen auf allen Ebenen des menschlichen Daseins erhalten: Empathie, Ängste, Motivation, Beziehungen, Gedankenmuster und all derer Zusammenhänge, und so weiter. Natürlich ist es Dir als Next-Miyagi selbst überlassen, wie tief du  Daniel san Einblick gewährst und es ist freilich nicht ratsam diesen mit deinem gesamten Seelenleben zu überschütten. Je nach dem, wie vertrauensvoll sich die Beziehung gestaltet, hebt eine recht persönliche Note die Qualität eurer Gespräche sehr und kommt somit auch der Entwicklung deines Schützlings zugute.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Folgenden schauen wir auf die Grundsätze des E-Mentorings
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (nein, immer noch kein Auto polieren):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sei Vorbild!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Es ist so einfach, wie schwer. Beim E-Mentoring bist Du vermutlich während der digitalen Sprechstunde zu Hause. Dein Mentee ist dies auch. Gib daher ein professionelles und angemessenes Erscheinungsbild ab. Hose an, Hemd an, Kamera des Endgeräts auf Augenhöhe (keine Nasenlöcher filmen), suche Dir einen ruhigen Raum mit stabiler Internetverbindung und ohne Störfaktoren, gute Tonqualität (Headset/ externes Mikrofon sind empfehlenswert). Was hier so banal klingt, hat große Wirkung. Im Büro kommen wir top gestylt in den Besprechungsraum und nach 2 Wochen Homeoffice vergessen wir das Zähneputzen am Morgen. Achte darauf, Deinem Mentee ein optisches Vorbild zu sein. Nein, nicht in Modefragen, sondern im Einhalten eines seriösen Standards. Es gibt leider unzählige Webfails, die zeigen, wie Berufstätige an Selbstverständlichkeiten (wie das Tragen einer Hose!!) schludern, nur weil sie von zu Hause aus arbeiten.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sei zuverlässig!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Dein optischer und technischer Standard zu virtuellen Meetings sollte immer gleich gut sein. Kontinuität und Zuverlässigkeit sind zwei der wichtigsten Faktoren für das erfolgreiche und längerfristige Begleiten von Menschen. Wer eine gesunde und vertrauensvolle Beziehung zu jemand anderen aufbauen will und auch möchte, dass seine Ratschläge und Erfahrungswerte dankend angenommen werden, muss zuverlässig sein. Sei besonders zuverlässig in der Einhaltung von ausgemachten Terminen. Sei entsprechend vorbereitet auf die Sitzungen. Nichts verschreckt einen Mentee so sehr, wie wenn der Mentor vergisst, worüber man eigentlich letzte Woche gesprochen hat und wie man den Namen des Schützlings buchstabiert. Deine kontinuierliche Zuverlässigkeit schafft Vertrauen. Und dies ist Basis einer erfolgreichen Entwicklung.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Definiere Ziele!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ziele zu erreichen ist nicht das Ein-und-Alles unseres Lebens, jedoch lassen Ziele uns losgehen für etwas, um letztlich dort ankommen zu können, wo das jeweilige Ein-und-Alles eben liegt. Kläre mit Deinem Mentee, wo die Reise überhaupt hingehen soll. Vergiss nicht: Es geht nicht um Dich und Deine Entwicklung, sondern um die individuellen Vorstellungen des Mentee. Wo will sie oder er hin? Was sind die  Wünsche und wo sind Stärken, Schwächen, Hindernisse und Sprungbretter zu sehen? Das Festlegen klarer Ziele hilft Dir auch dabei, den Mentoring-Prozess zu strukturieren und Erfolge zu messen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bringe ausreichend Zeit mit!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Zeitliche Engpässe und Hektik sind Gift für eine gute Mentor-Mentee-Kommunikation. Da es beim Mentoring durchaus auch um Persönliches geht, um Empfindungen, Probleme und auch mal um kleinere Krisen, muss ausreichend Zeit zur Verfügung stehen. Natürlich musst Du Dir dafür nicht den halben Tag freihalten, selbst wenn Dein Mentee heute sehr viel auf der Seele hat. Plane die Meetings und stelle eine klare Struktur auf, damit du selbst Orientierung hast und der Mentee weiß, wie lange das Gespräch geht und was im Einzelnen wie lange behandelt werden kann.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gewähre Einblicke in Deine Arbeit, Gedanken und Empfindung!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Es geht beim (E-) Mentoring nicht nur um die Bedürfnisse des Mentee, sondern auch um die Erfahrungen und vor allem reflektierten Empfindungen des Mentors. Sei offen (so offen, du möchtest) und lade Deinen Mentee in deine Gedankenwelt ein, um Erfahrungswerte nahbar zu machen. Es hilft Deinem Schützling ganzheitlich zu erfahren, warum du gewisse Ratschläge erteilst. Vergiss dabei nicht, dass auch ein gut gemeinter Ratschlag ein "Schlag" für den anderen sein kann. Damit Deine Empfehlungen nicht wie Prügel auf den Neuling einwirken, verknüpfe diese mit persönlichen Einblicken. Deine Reflektiertheit ist der sanfte Botschafter klarer Empfehlungen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Last but not least: Sei authentisch!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Bei allen Regeln, aller Offenheit oder geheimnisvollen Verschlossenheit Deinerseits, sei, wie Du bist. Dein Mentee spürt auch im Digitalen, ob Du Dich verstellst oder ob Du "Du" bist. Wir alle wollen an jemandem wachsen, den wir ein wenig bewundern und dessen Wort wir Bedeutung bemessen. Dies wird durch Authentizität erreicht. Es wäre nicht zielführend sich für den Mentee zu verrenken, nur um zum Beispiel von ihr oder ihm gemocht zu werden. Es ist nicht erfolgsversprechend, Regeln schleifen zu lassen, nur um besonders "cool" oder "locker" zu wirken. Sei, wie Du bist! Mit Ecken und Kanten. Das macht einen Miyagi aus. Daniel san hatte selbstverständlich überhaupt keine Lust stundenlang Miyagis Auto zu polieren und Miyagi machte sich damit reichlich unbeliebt bei seinem Schützling. Am Ende erreichte Daniel sein Ziel und er war dankbar für die unkonventionellen Praktiken seines Meister (nein, auch hier rufe ich nicht zur Übertragung dieser Methode in Deinen Berufsalltag auf). So und so ähnlich sollte es auch bei Dir und Deinem E-Mentoring verlaufen. Sind Dir Dinge zuwider, sprich es an. Findest du Aspekte extrem lobenswert, lobe. Vertraue Dir selbst und handle, wie Du es für richtig hältst.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seikō shimashita!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 14:05:43 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/e-mentoring-junge-talente-richtig-virtuell-fuehren</guid>
      <g-custom:tags type="string">videokonferenz,videocall,führung,mentor,mentoring,digitalisierung,distance leadership,digitale bildung,choachee,führen,coaching,führen auf distanz,coach,mentee,virtuell,kommunikation</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Das ideale Mindset für digitale Projekte - denn Frust ist Einstellungssache!</title>
      <link>https://www.mabreko.de/mindset-fuer-digitale-projekte</link>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Blog+-+Unsere+dynamische+Welt.png" alt="Unsere dynamische Welt." title="Unsere dynamische Welt."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Problem ist nicht der Rechner, sondern es sitzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dem Bildschirm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Weisheit kennen wir alle. Und wer ein wenig reflektiert ist, würde dem zumeist sogar zustimmen. Ich auch. Dennoch kennen wir doch auch alle diese Momente, in denen der Laptop nicht so will, wie wir wollen. "Gestern ging das noch!", "Warum macht der genau jetzt wieder ein Update?", "Immer, immer stürzt der ab, man ey!" So fühlt sich Digitalisierung an! Dass wir "gestern" im Gegensatz zu heute eine Funktion richtig ausgeführt haben, wir unser "Okay" gegeben haben, dass das nächste Update in 4 Stunden beginnt oder wir mal wieder im Multitaskingstress versuchen, 13 Programme gleichzeitig laufen zu lassen, während eine externe Festplatte 149 Gigabyte Daten von A nach B hievt, das sehen wir dann nicht. Was bleibt ist: "Doofer Rechner!"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun gut. Es sind die kleinen Ups and Downs in Mitten eines gigantischen Wandels unserer Zeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr Technik, mehr Geschwindigkeit, mehr Möglichkeiten und mehr Problemchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alles halb so wild, denn irgendwann werden wir sie alle sprechen, die Sprache der Rechner. Und dann gibt's keine Missverständnisse mehr. Und vielleicht erinnert uns eine nette Damenstimme irgendwann daran, dass wir gerade bestätigt haben, in 4 Stunden ein Update starten zu wollen. Sie spricht unsere Sprache und wir verstehen sie. Keine Missverständnisse mehr. Rosarote Zukunftsvision. Ach ne, halt! Gibt's ja schon! Grüße gehen raus an Alexa and friends!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die kleinen Wehwehchen zu Hause oder am Arbeitsplatz lassen sich verschmerzen. Sie zeugen davon, dass wir einfach manchmal die Sprache der Digitalisierung (noch) nicht sprechen. Zumindest schleichen sich kleine Übersetzungsschwierigkeiten ein. Und das ist völlig normal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum vorstellbar waren 1993 erst 3% aller weltweiten Informationen digitalisiert. Nur 14 Jahre später sind es 94%.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute brauchen wir darüber nicht mehr nachzudenken, ob irgendeine Info im Netz ist. Zum Vergleich:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Pianist von Weltformat hat aber mal locker mindestens 14 Jahre hartes Training hinter sich, um einen Flügel zu beflügeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was uns als Geschöpfte der Natur, die sich entwickeln wollen, um so etwas wie einer Evolution folgen zu dürfen, heute abverlangt wird, ist recht ordentlich. In Windeseile entwickelt sich die Welt. Sie digitalisiert sich. Und wir Menschen brauchen eigentlich ein wenig Zeit zur Akklimatisierung an die neuen Belange und die neue Geschwindigkeit. Es ist noch kein Meister-Pianist vom Himmel gefallen; ebenso kein Digi-Meister. Aber wir wollen nicht meckern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die kleinen Wehwehchen daheim oder am Arbeitsplatz können echt nervig sein, doch was ist, wenn wir große
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitalisierungsprojekte in unserer Organisation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            anstreben und umsetzen wollen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann können bei falscher Einstellung und Herangehensweise schnell Frust und Ärger auf dem Plan stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dies zu verdeutlichen, nehmen wir ein einfaches, aber allgemeingültiges Beispiel für ein digitales Mindset. Denn digitaler Frust ist kein Muss - sondern Einstellungssache! Einfach auf das Video klicken und lernen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genauso geht's! Nehmen wir einmal an, wir wollen eine digitale Lernplattform entwickeln. In einer Analysephase sammeln wir alle Bedarfe und machen uns ein genaues Bild, was das Projekt eigentlich braucht und wo wir in ca. einem Jahr stehen wollen. Wir fixieren eine Zielvorstellung und arbeiten auf dieses wunderbare Endergebnis hin. Mit dem Bild in unserem Kopf ausgestattet, ordnen wir nun jeden folgenden Gedanken und jede Handlung in diese genaue Vision der Lernplattform ein: Sie muss absolut rund sein, gefüllt mit blauer Farbe und schwarz umrandet sein. So weit, so gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun ist Digitalisierung und das Umsetzen digitaler Projekte alles andere als das Vollbringen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           einer einzigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , starren Vision. Von links und von rechts schießen in Windeseile Störfaktoren oder neue Fakten in den Projektablauf. Das Budget wird gekürzt, eine Mitarbeiterin verlässt das Unternehmen, die Softwarefirma, die die Plattform zur Verfügung stellen sollte, hat Probleme mit der Datenschutzgrundverordnung, die IT-Abteilung des eigenen Unternehmens sattelt gerade die Server neu oder die Unternehmensstrategie ändert sich inhaltlich derart, dass die gesamte Content-Strategie obsolet wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All das kann vorkommen. Und es ist nicht schlimm, aber es ist eben nun mal da. Und das unklügste, was man nun tun kann, ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An starren Zielen festhalten, obwohl sich alle Rahmenbedingungen geändert haben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Das gilt übrigens für sämtliche Lebensbereiche!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitalisierung bedeutet Veränderung. Konstante Veränderung. Digitaler Frust tritt immer dann auf, wenn versucht wird Ziele einzuhalten, obwohl sich die Umwelt in eine völlig andere Richtung bewegt. Denn so kann man einfach nicht dort ankommen, wo man hin will. Und das war schon immer so. Nur passiert es heutzutage eben schneller.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ergo: Flexibel bleiben! In einem Digitalisierungsprojekt sollte immer Zeit und Raum sein für Veränderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außerdem sollten bei der Planung Meilensteine gesetzt werden, um regelmäßig zu überprüfen, ob man noch dort ankommen kann und will, wo man ursprünglich hin wollte. Das erspart eine Menge Ärger und Verzweiflung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer verinnerlicht, dass Ziele temporäre Richtungsweiser sind und definitiv
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            keine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           immer gültigen Endzustände beschreiben, der lebt entspannter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Versprochen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer abschließend wirklich begreift, dass Projekte im digitalen Feld sowieso nie "fertig" sind, der lebt am entspanntesten. Aber das ist wieder eine andere Weisheit...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 27 Oct 2021 14:57:22 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/mindset-fuer-digitale-projekte</guid>
      <g-custom:tags type="string">mindset,agil,digitalisierung,frustration,veränderung,blog,gesundheit,persönlichkeitsentwicklung,zukunft,webinar</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Blog-Frust+ist+Einstellungssache.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Blog-Frust+ist+Einstellungssache.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die berühmtesten Zitate und Sprüche zur Digitalisierung - Top 20</title>
      <link>https://www.mabreko.de/zitate-zur-digitalisierung</link>
      <description>Die Top 20 Zitate und Sprüche zum Thema Digitalisierung und dem digitalen Wandel.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Spruech_Zitate_lang.png" alt="Unsere dynamische Welt." title="Unsere dynamische Welt."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wandel als solcher gab es schon immer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Na klar, die Welt steht nicht still. Sie dreht sich immer weiter. So kamen wir über die Industrie 1.0 und der maschinellen Produktion über die Industrie 2.0 samt Fließbandarbeit, der Industrie 3.0 und der Automatisierung durch Computer bis hin zu unserer heutigen Industrie 4.0, die maßgeblich durch die Digitalisierung bestimmt wird. Man erkennt: "Es ist nichts so beständig, wie der Wandel." Das wusste bereits Heraklit um 500 v. Chr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Wandel und der Digitalisierung befassen sich selbstverständlich auch viele einflussreiche Menschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Einige ihrer Aussagen werden im Folgenden zusammengetragen, um zu verdeutlichen, welche Bandbreite das Thema Wandel einnimmt, dass seit jeher Menschen den Wandel und die Veränderung des Lebens öffentlich kommentieren und wie viel Wahres und Falsches bereits gesagt und vermutet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zitat- und Spruchliste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zeigt, dass Wandel nicht nur ein natürlicher Prozess ist, der uns als Menschen immer herausfordert, sondern, dass es Spaß machen kann, sich mit visionären Zukunftsgedanken von Heute und Gestern auseinanderzusetzen. Viel Spaß!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Top 20 Zitate zur Digitalisierung und dem (digitalen) Wandel:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." (Franz Kafka)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Wenn Sie einen scheiß Prozess digitalisieren, haben Sie einen scheiß digitalen Prozess." (Thorsten Dirks)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Computer sind nutzlos, sie können nur Antworten geben." (Pablo Picasso)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Es gibt keine Chance, dass das iPhone einen bedeutenden Marktanteil erobern wird. Keine Chance." (Steve Ballmer, 2007, Microsoft)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (Chinesisches Sprichwort)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "In zehn Jahren ist Google tot." (Christian DuMont Schütte, 2007)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste. Es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann." (Charles Darwin)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Zu niemandem ist man ehrlicher als zum Suchfeld von Google." (Constanze Kurz)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Die Digitalisierung geht nicht 'vorbei', sie ist nicht irgendein technologischer Trend. Vorbeigehen wird höchstens der Gedanke daran, dass sie vorbeigeht." (Michael Pachmajer)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Es gibt keinen Grund, weshalb jeder einen Computer zu Hause haben sollte." (Ken Olsen, 1977)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Der Mensch will immer, dass alles anders wird und gleichzeitig will er, dass alles beim Alten bleibt." (Paulo Coelho)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Eine richtige digitale Transformation verwandelt eine Raupe in einen Schmetterling. Bei einer schlecht gemachten, haben Sie nur eine richtig schnelle Raupe." (George Westermann)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Was bleibt, ist die Veränderung; was sich verändert, bleibt. (Michael Richter)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben." (Albert Einstein)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Der Fernseher wird sich nicht durchsetzen." (Darryl F. Zanuck, 1946, 20th Century Fox)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Zukunft ist etwas, das die meisten Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist." (William Somerset Maugham)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "In God We Trust. All Others Must Bring Data." (W. Edwards Deming)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Nichts ist so beständig wie der Wandel." (Heraklit)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "In zwei Jahren wird das Spam-Problem gelöst sein." (Bill Gates, 2004)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Das Internet ist Neuland." (Angela Merkel, 2013)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 10:38:21 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/zitate-zur-digitalisierung</guid>
      <g-custom:tags type="string">zitate,digitalisierung,veränderung,blog,sprüche,zukunft</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Unsere+dynamische+Welt+-+TOP20.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bereit für die Digitalisierung. Kompetent &amp; gesund | mabreko</title>
      <link>https://www.mabreko.de/kompetent-und-gesund-in-der-digitalisierung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Schriften- und Webinar-Reihe zu Kompetenz, Gesundheit und der Überzeugung, endlich bereit zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Webinar-+und+Blog-Reihe+f%C3%BCr+Stiftungen-+NPOs-+Bildungseinrichtungen+und+%C3%B6ffentliche+Organisationen.png" alt="Unsere dynamische Welt." title="Unsere dynamische Welt."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Welt wandelt sich in einer rasanten Geschwindigkeit. Wer nicht durch Zufall oder durch bereits bestehende agile Strukturen angeleitet wird, sich selbst mit den Erfolgsfaktoren der Zukunft auseinanderzusetzen, der wird schnell abgehängt und erlebt persönliche Frustration – im Job und im privaten Umfeld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Schriften- und Webinar-Reihe zu Kompetenz, Gesundheit und der Überzeugung, endlich bereit zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einleitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir von Zukunftskompetenzen oder den Erfolgsfaktoren der Zukunft sprechen, klingelt bei uns viel, nur nicht der Wecker, der uns endlich aufstehen und loslegen lässt. Und das ist allzu natürlich, schließlich diskutieren wir in der breiten Öffentlichkeit über Handlungsfähigkeiten und Aspekte, die der Mensch „für die Zukunft“, also später und schon gar nicht jetzt braucht. Doch dies ist trügerisch, denn diese „Zukunft“, von der alle reden, ist längt das Heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser digitalen Schriftenreihe geht es also um das Heute, welches sich zwar anfühlt, wie das Morgen, aber längst unser Alltag ist. Natürlich können wir weiterhin den erforderlichen Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft auf das Morgen schieben – so hat es immerhin auch etwas Magisches und Unbekanntes an sich – allerdings wollen wir uns in dieser Schriftenreihe auch darüber im Klaren sein, dass wir schon komplett drin sind in dem, wovon alle sagen, dass wir es für morgen brauchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insbesondere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stiftungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           NPOs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bildungseinrichtungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kommt eine besondere Aufgabe in den Zeiten des Wandels zu, denn sie alle haben eine lehrende, gemeinnützige, aufklärende und unterstützende Funktion in unserer Gesellschaft. Solltet ihr, liebe Mitarbeiter, Führungskräfte, Vorsitzende und generell engagierte Personen des Allgemeinwohls, euch selbst fit machen für das Heute, so werdet ihr dies automatisch in eure Arbeit einfließen lassen. Und dann – so ist meine Hoffnung – profitieren viele andere ebenso davon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Zuge dieser Schriften- und Webinar-Reihe wird es mehrere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kostenfreie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Webinare für Stiftungen, NPOs, Bildungseinrichtungen und öffentliche Organisation geben, die jeweils durch diesen Blog begleitet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Input zu neuen und alten Konzepten, Bewusstsein und unserer dynamischen Welt erhältst du ebenso über Instagram:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.instagram.de/konzeptwelt" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.instagram.de/konzeptwelt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Organisation zum Individuum ist der falsche Ansatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei werden wir in dieser Reihe dem Ansatz folgen, dass sich jedes Individuum eigens und vor allem selbstgesteuert mit ihrer oder seiner persönlichen Weiterentwicklung auseinandersetzt. Diese Reihe wird als Impulsgeber und Unterstützung angeboten, um neue Reize des persönlichen Wachstums zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum setzt man nicht auf Schulungen für die gesamte Organisation? Erreicht man somit nicht mehr Menschen auf einmal?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, der Input wäre der Selbe, allerdings wäre der Outcome, also das, was letztlich bewirkt wird, deutlich geringer. Wir können versuchen ganze Organisationen zu schulen, jedoch bedeutet persönliche Weiterentwicklung, dass sich jeder Einzelne mit sich selbst beschäftigt und jeden Tag ein Stückchen besser ist, als gestern. Und was das bedeutet, ist total individuell!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andersherum gesehen: Wenn jeder für sich losgeht und mit Hilfe weitläufiger Leitplanken die Themen entdeckt, die wir heute und morgen brauchen, und sich in seinem Kern weiterentwickelt, seine Denkweise verändert, seinen Horizont erweitert und sein Bewusstsein schärft, so entsteht in der Masse ein kollektiv anderes Verständnis für Zukunftsprozesse. Diese bedürfen weniger Hardskills wie Coding oder SAP-Kenntnisse, sondern betreffen vielmehr persönliche Lebenseinstellungen und Denkmuster. Wie flexibel bin ich? Wie resilient bin ich? Wie achtsam bin ich mit mir? Wie gut kenne ich mich selbst? Bin ich ein Problemlöser oder jemand, der ausweicht? Setze ich mich mit meinen Gefühlen auseinander oder lenke ich mich gerne ab? Und dies ist mit standardisierten Schulungen für hunderte von Personen schwer darstellbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein einfaches Beispiel der Herangehensweise:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Denkweise und Glaubenssätze sind sehr unterschiedlich. Ist ein Mann davon überzeugt, dass er eine Lernschwäche hat und mit der Aneignung neuen Wissens immer Probleme hat, so wird er von sich aus keine Weiterbildungsmaßnahmen buchen. Selbst, wenn mit zwei Weiterbildungen das nächste Karrierelevel schnell zu erreichen wäre. Wenn nun eine dieser beiden Weiterbildungen als Pflichtschulung für alle Arbeitnehmer im Betrieb des Mannes angeboten wird, so wird er teilnehmen und wohlmöglich das Zertifikat erlangen. Dennoch ist seine Denkweise gleichgeblieben und Weiterbildung ist kein erfreuliches Thema für den Mann. Demnach wird er auch die zweite Zertifikatsstufe nicht angehen, sondern die Pflicht bewältigen und sich erschöpft zurückziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde man zunächst die Denkweise und Glaubensmuster des Mannes angehen, also an seiner Einstellung individuell arbeiten, könnte er sich dorthin entwickeln, die Weiterbildungen aus freien Stücken, voller Motivation und Freude anzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übertragen auf unsere dynamische Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bedeutet dies, dass wir uns gesamtgesellschaftlich einen größeren Gefallen tun, wenn jeder Mensch, in seiner Einzigartigkeit, dazu ermutigt wird, seine persönliche Weiterentwicklung zu forcieren und sich gemessen an seinem ganz individuellen Stand weiterbildet, um heute besser zu sein, als gestern. Dies schafft man nur, wenn die Denkweise und die Glaubenssätze bezüglich der Zukunft behandelt werden. Mit einer Coding-Schulung können wir jemandem vermitteln, eine Webseite zu programmieren, jedoch werden wir damit nicht erreichen, dass derjenige es schafft, angrenzende Themen, wie Design, Marketing, Vertrieb, Kommunikation usw. in seinen Grundzügen zu verstehen versucht, um einen ganzheitlichen Blick auf die Dinge zu erhalten. Ändern wir jedoch die Grundlage und die Einstellung zu all diesen Dingen, wird eine Weiterentwicklung des Einzelnen möglich. Da es nicht mehr unter Anleitung und in Schulungen geschieht, sondern individuell und selbstgesteuert. Der Outcome ist immens größer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Webinar-Reihe startet bald. Alle Infos zu Terminen und Anmeldung erhältst du über diese Website, diesen Blog oder die Ankündigungen auf Instagram:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.instagram.de/konzeptwelt" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.instagram.de/konzeptwelt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne kannst du auch einfach eine Mail schreiben an: info[at]mabreko.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 15:40:31 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/kompetent-und-gesund-in-der-digitalisierung</guid>
      <g-custom:tags type="string">agil,kompetenzen,digitalisierung,blog,zukunft,webinar</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/Blog-Unsere+dynamische+Welt.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Persönlichkeitsentwicklung als Fahrwerk der Digitalisierung</title>
      <link>https://www.mabreko.de/die-persönlichkeitsentwicklung-als-fahrwerk-unserer-dynamischen-zeit</link>
      <description>Unsere Welt ist derart dynamisch und agil geworden, dass starre Denkweisen zum Scheitern verurteilt sind. Wer hingegen ein flexibles und bewusstes Mindset aufbaut, der legt sich ein modernes Fahrwerk für unsere heutige Hochgeschwindigkeitskultur zu. Die Persönlichkeitsentwicklung nimmt daher mehr und mehr eine Schlüsselrolle für das individuelle Weiterkommen im Leben ein.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer in unserer agilen Welt mithalten will, sollte gedanklich wachsen können. Sonst geht's mit dem Windwagen zur Arbeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/soapbox-67656_1920-web-7cc26273.jpg" alt="Bild in schwarz-weiß. Zwei Männer um Neunzehnhundert sitzen in einem Windwagen." title="Windwagen um 1900"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bereits Heraklit (um 500 v.Chr.) - seiner Zeit Philosoph, heute tot - wusste damals schon über die geheimen Gesetze des Glücks Bescheid. Wer versucht die Tage ewig halten zu wollen, der wird abends bitter enttäuscht. Und so prägte der schlaue Mann etliche Jahrhunderte vor "Ausbruch" der Digitalisierung den Satz:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und damit traf er damals den Nagel auf den Kopf, wenn man sich alle natürlichen Zyklen einmal näher anschaut - und genau dazu hatte man früher deutlich mehr Zeit als heute - und ja, heute ist sein Sinnesgut gar nicht richtig genug einzuschätzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn wer versucht,  inmitten des digitalen Wandels und der globalen Vernetzung sich an fixen Zielen und bewährten Methoden zu klammern, der wird bitter enttäuscht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu schnell ist die Welt da draußen und zu unstetig sind die laufenden Prozesse. Hatte man zu Heraklits Zeiten den einen "goldenen Weg" entdeckt, konnte man ihn für die nächsten 100 Jahre beschreiten. Heute verändert sich in 10 Jahren mehr, als wir eigentlich verkraften und realisieren können. 2010 hatte kaum ein Student Internet auf dem Handy und ein Touchdisplay auf selbigem war ein absolutes Highlight. 11 Jahre später sind Allnet-Flats das Normalste auf der Welt und nach langem Hin und Her machen wir schließlich heute die Smartphones bewusst wieder größer, damit wir besser "fernsehen" können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und mit besagtem Smartphone donnern wir uns tagtäglich die Birne mit digitalen Medien zu. Zum Lernen, zum Kommunizieren, aber auch um sich berieseln und emotional ablenken zu lassen. Und inmitten dieses Gewusels ist es unsere größte und wichtigste Zukunftsaufgabe, Persönlichkeit zu gewinnen und diese immer weiter zu entwickeln. Ja genau: Immer weiter zu entwickeln!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ziel zu haben, darauf hinzuarbeiten, es zu erreichen und sich zur Belohnung einen Serienmarathon zu gönnen...so läuft der Erfolgshase heute nicht mehr. Starre Ziele und geradlinige, planbare Prozesse nehmen ab, ich würde behaupten, in vielen Berufszweigen gibt es sie nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kann nur zum Scheitern verurteilt sein, wenn wir an fixen Zielen festhalten, obwohl sich innerhalb weniger Tage alle Rahmenbedingungen geändert haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder? Wir sollten also innerlich genauso dynamisch, agil und flexibel sein, wie es unsere Umwelt ist. Nicht, um bei jedem Trend aufs Pferd zu steigen und die Welle mit zu reiten, sondern um mit den Gegebenheiten unserer Zeit, mit all ihren Tempowechsel, Richtungswechsel und "Ups and Downs", klar zu kommen und nicht enttäuscht zu werden. Als Bildnis dienen die Stoßdämpfer eines Autos, die den Fahrer und den Wagen schützen und in der Spur halten. Jedes Schlagloch, jedes knallharte Bremsverhalten, jede Beschleunigung und das Kurvenfahren setzen unglaubliche Kräfte frei, die auf das Auto und den Fahrer einwirken. Die Stoßdämpfer federn die physikalische Kraft ab und lindern ihre Wirkung auf einzelne Teile, wie Gusseisen, Schrauben, Bleche. Man stelle sich vor, wir würden ohne Stoßdämpfer aus der Garage rausfahren und in Richtung Autobahn steuern. Bereits die erste Kurve fühlt sich so unsicher und rau an, als ob man in einer Seifenkiste säße - nur will man jetzt hiermit auf die Autobahn, um richtig Gas zu geben. No way.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unsere inneren Stoßdämpfer, die die schnellen und ruckartigen Einflüsse unserer Umwelt abfedern, müssen wir in Form von Kompetenzen erst erlangen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir können durch Persönlichkeitsentwicklung lernen, dynamisch zu werden und eine agile Einstellung zum Leben aufzubauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und zwar "agil" nicht im Sinne von "immer unterwegs zu sein", sondern eben flexibel zu sein und sich nicht auf ein fixes Ziel einzuschießen. Es geht darum ungebunden und aufmerksam den Weg zu beleuchten, um aus ruckartigen Richtungswechseln sanfte Kurven zu machen. Die Persönlichkeitsentwicklung kann u.a. durch Einflüsse fernöstlicher Weisheiten, spirituellen Lehren und neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen dazu beitragen, dass Menschen sich selbst wieder ein Stück näher kommen und lernen zu erkennen, wie sie denken und was sie denken. Persönlichkeitsentwicklung kann durch Kurse, Bücher oder aktive Trainings vermitteln, wie wichtig es ist, sich seiner Selbst bewusst zu sein und durch Praktiken wie Achtsamkeit und Meditation zu erkennen, dass wir unsere Denkweise und Lebenseinstellung verändern können. Und wir werden dies tun müssen! Denn ein starres, ungefedertes Seifenkisten-Mindset, ist zwar lustig, aber dies auch nur bis zum 12. Lebensjahr. Anschließend erhöhen sich die Flieh- und Zugkraft während der Fahrt und wir brauchen Schutz, um in der Spur zu bleiben:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein flexibles, zeitgemäßes und bewusstes Mindset, das die Veränderung als Normalzustand versteht. Jeder Wandel ist natürlich, jede Veränderung ist normal und jede kurzfristige Wendung gehört zu unserem heutigen Alltag dazu. Die Welt stand nie still, nur ist unsere innere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit nie so häufig gefordert worden, wie heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass manche recht früh und bis zur Rente mit einem eher hartgefederten Sportfahrwerk unterwegs sind und aus ruckartigen Einflüssen, auch Hauruck-Kurven machen, ist wieder ein anderes Thema. Aber das Konzept steht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine dynamische Welt verlangt dynamisches Denken und Handeln. Und genau das kann man lernen. Nicht an einem Wochenendseminar und nicht um ein Zertifikat zu bekommen, sondern Tag für Tag, stetig und routiniert, um erfolgreich im Leben zu sein und um aus allen äußeren Einflüssen sanfte Kurven zu machen und letztlich nicht aus der Bahn zu fliegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das ein Konzept für Dich? Bin gespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/soapbox-67656_1920-web.jpg" length="94872" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 12 Jul 2021 19:50:00 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/die-persönlichkeitsentwicklung-als-fahrwerk-unserer-dynamischen-zeit</guid>
      <g-custom:tags type="string">mindset,agil,digitalisierung,persönlichkeitsentwicklung</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Entschleunigung und Entspannung | Die Kunst des Nichtstuns | mabreko</title>
      <link>https://www.mabreko.de/entschleunigung-und-entspannung-in-der-digitalen-welt</link>
      <description>Die verpasste Bahn: Ein Hindernis und ein Ärgernis auf dem schnellsten Weg nach Hause oder ein universelles Angebot zum Rasten? Warten ist nicht blöd - nur eine Frage der Perspektive.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die verpasste Bahn: Hindernis auf dem schnellsten Weg nach Hause oder universelles Angebot zum Rasten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/sit-4300448_1920.jpg" alt="Bahnhaltestelle mit Bänken zum Sitzen und Warten."/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Es ist wieder die Bahn ausgefallen und ich musste 10 Minuten länger warten. Nach der Arbeit. Ich will doch nach Hause. Auf dem schnellsten Weg! Nervig."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Wenn ich die Schlange beim Bäcker sehe, habe ich schon morgens keine Lust mehr auf Frühstücken. Das dauert ja ewig und ich kann gleich zum Mittagessen übergehen."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Warum mache ich extra einen Termin beim Zahnarzt, wenn ich dann wieder für 25 Minuten ins Wartezimmer geschickt werde? Warum heißt der Raum eigentlich so und warum hat noch keiner mit Graffiti ein Phallussymbol auf die Tür des Raumes gesprüht? Was für ein dämlicher Raum!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tja, wir alle haben unsere liebe Mühe mit dem Warten und wir alle kennen diese oben beschriebenen Situationen. Das Warten nervt im Allgemeinen und es stresst uns. Aber woran liegt das eigentlich, dass wir das Warten als etwas Schlechtes empfinden? Da denkt ja auch irgendwie nie mal einer so wirklich drüber nach und schreibt dazu mal etwas auf. Automatisch verurteilen wir tagtäglich das Warten-Müssen, ohne es jemals in Frage gestellt zu haben. Das ist für uns eine absolute Selbstverständlichkeit -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warten ist blöd! Punkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umso genauer ich mir dieses Dilemma anschaue, desto sicherer bin ich mir, dass ich der Sache auf den Grund gehen will, um für mich mal etwas dran zu ändern. Also: Wo liegt der Kern der ganzen Angelegenheit? Warum ist Warten per se doof?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich denke, dem ist so,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weil wir das Warten als die Anreihung von sinnlosen Momenten empfinden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben dann das Gefühl, wir verlieren Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ich will mal schnell beim Internetanbieter anrufen, um zu fragen, ob er noch allen Tassen im Schrank hat, dass er Sonntagabends um 8 Uhr - zur Primetime (!) - mir meinen Saft abdreht und ich meinen liebsten Klassiker nicht streamen kann. Doch "schnell" ist gut, jetzt dudelt die Warteschleifenmusik und mir wird gesagt, dass ich 8 Minuten meines Lebens verliere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeder kennt es und wir empfinden diese 8 Minuten in der Warteschleife als absolut verlorene Zeit. Das sind sinnlose Momente unseres Lebens. Jede Sekunde ist leer, ohne Inhalt, ohne gewinnbringendes Ziel. Ich will jetzt handeln, etwas erreichen, ich will, dass etwas passiert, nicht stillstehen, ich will kontrollieren, dass es genau jetzt passiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Naja, aber ist es sinnlos nichts zu tun?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Vorbereitung auf diesen Blogeintrag bin ich auch auf den Buddhismus gestoßen, der das Nichtstun kultiviert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Nichtstun kann entweder reine Zeitverschwendung oder eine Form der Kunst sein.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stimmt! Und bei mir ist es derzeit noch häufig ersteres. Und damit bin ich nicht zufrieden. Also widmen wir uns der Kunst des Nichtstuns:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Geist, dein Gehirn, dein Bewusstsein will immer beschäftigt sein. Deswegen ballern wir tagtäglich auch viele Informationen und Medien in den Kopf,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           damit wir nicht nichts tun müssen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Der Geist will Beschäftigung und gaukelt uns vor, nicht zur Ruhe kommen zu müssen, sondern unendlich viel leisten, strukturieren, ordnen, bewerten, planen, vergleichen zu müssen und dieser Aufgabe auch stets gewachsen zu sein. Und wenn es jetzt in diesem Moment keinen Anlass zu all dem gibt, dann sucht er sich die Beschäftigung in der Zukunft mit Sorgen machen, Pläne schmieden, Befürchtungen hegen oder in der Vergangenheit, mit Dinge bereuen, sich schämen und dem besten Freund des Geistes, dem Konjunktiv.: "Hätte ich doch gestern nicht, dann wäre ich jetzt nicht…", und so weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei sind Pausen und das Beruhigen des Geistes sehr wichtig! Der Geist sieht das anders, aber er kann eben nicht 24/7 Hochleistung erbringen. Also muss jetzt ein Perspektivwechsel her, um das Pausen machen als etwas Gutes zu verstehen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede von außen uns geschenkte Minute kann ebenso als wohltuende Pause des Geistes wahrgenommen werden:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kunst des Nichtstuns. Jedes Warten kann bewusst genutzt werden, um innerlich zur Ruhe zu kommen: Die Kunst des Nichtstuns. Jedes im Wartezimmer Platz nehmen kann als ein Geschenk angenommen werden, mit mir alleine zu sein. Mal nichts zu müssen. Jede Minute in der Warteschleife kann als Freibrief von Ansprüchen, Groll und Stress kultiviert werden: Die Kunst des Nichtstuns.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warten zu müssen ist keine Bestrafung des Universums für dich. Niemand will dich ärgern und dein Leben verlangsamen. Niemand will dir Zeit wegnehmen. Jemand will dir eine Pause gönnen. Jemand gibt auf dich acht. Jemand bietet dir einen Stuhl an, um Platz zu nehmen. Jemand bietet dir Entspannungsmusik übers Telefon, um zur Ruhe zu kommen. Jemand sieht, dass du Zeit investieren solltest, um dich um dein Inneres zu kümmern. Um zu rasten. Um die Gedanken ruhen zu lassen. Jemand weiß, dass Nichtstun eine Kunst ist und dass das Glück des Wartens eine Frage der Perspektive ist. Ist die verpasste Bahn nach Feierabend das universelle Ärgernis, dass du 10 Minuten später zu Hause ankommst? Oder ist es ein universelles Angebot, dass du am Bahnsteig bewusst 10 Minuten ausatmen kannst, um den Stress und die Gedanken des Alltags bewusst an der Haltestelle zu lassen, um sie nicht mit nach Hause zu schleppen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warten ist nicht per se schlecht. Warten ist das, was du daraus machst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn, ob etwas schneller passiert oder langsamer, ob es jetzt passiert, oder gleich, es ist nie deine Zeit. Es ist Zeit und deine Bewertung der Momente. Willst du im Wartezimmer Platz nehmen und jeden Moment der Zeit dort verfluchen? Oder willst du der Person hinter dem Tresen in der Arztpraxis ein Lächeln schenken und ihr danken, dass sie dir einen Stuhl und eine Auszeit anbietet? Wie bewertest du deine Momente? Aus welcher Perspektive urteilst du über dich und die Zeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kultivierst du das Warten als etwas Positives in deinem Leben? Ich werde es versuchen. Ich möchte mir die Angebote, die an mich herangetragen werden, auch als solche wahrnehmen. Dann macht auch Warten Sinn! Und das, was uns Sinn gibt, ist selten etwas, das wir selbstverständlich für blöd erachten. Oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 25 May 2021 16:18:48 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/entschleunigung-und-entspannung-in-der-digitalen-welt</guid>
      <g-custom:tags type="string">buddhismus,ruhe,warten,bahn,rasten,pause</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/sit-4300448_1920.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glaubenskonzepte zu Geld. It's all about da Manni.</title>
      <link>https://www.mabreko.de/glaubenssätze-zu-geld</link>
      <description>Ich finde das Thema Geld sehr wichtig und ich befasse mich auch eigentlich gerne damit, weil es mir wichtig ist, hier mal Aufklärung zu betreiben. Denn das Thema "Geld" hat im Allgemeinen immer so einen etwas negativen Touch inne. Geld verdirbt den Charakter! Geld zeigt, wie jemand wirklich ist. Wirklich gut oder wirklich sch***e! Über Geld spricht man nicht! Bei Geld hört die Freundschaft auf!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Über Geld spricht man nicht!" - Ok, schreiben wir eben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/euro-1166051_1280-1920w-fdddea85.jpg" alt="Geld. Euros." title="Geld. Euros."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich finde das Thema Geld sehr wichtig und ich befasse mich auch eigentlich gerne damit, weil es mir wichtig ist, hier mal Aufklärung zu betreiben. Denn das Thema "Geld" hat im Allgemeinen immer so einen etwas negativen Touch inne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Geld verdirbt den Charakter!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Geld zeigt, wie jemand wirklich ist. Wirklich gut oder wirklich sch***e!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Über Geld spricht man nicht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bei Geld hört die Freundschaft auf!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und, und, und…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also muss sich jemand mal auf die Seite des Geldes schlagen und mal eine Lanze brechen für die Moneten. Ich frage mich, würde man immer noch so schlecht über Geld reden,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn Geld eine Person wäre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ? Versuchen wir es mal:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Polierte Minimalhaarfrisur, runde Körpergestalt, einige Plomben aus Gold im Kiefer, farbenfrohe Kleidung von grün, über rot, blau und sogar gelb, die recht locker sitzt und im Winde weht und leicht zerknittert daherkommt, weil sie nach dem Waschen nicht gebügelt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Hilfe der Beschreibung wird es mir immer klarer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typischer Manni, diese Moneten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ja, und da drum geht’s hier und jetzt und eigentlich immer und überall.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quasi all about da money - und heute mit Manni.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manni hat es, wie gesagt, nicht leicht. Manni muss sich gegen viele Vorurteile behaupten. Dabei geht’s bei Manni gar nicht um ihn selbst, wenn davon die Rede ist, dass es einem den Charakter versaut, wenn man mit ihm rumhängt. Manni verdirbt den Charakter? Glaube ich nicht. Glaube gemeine Leute sind mit oder ohne Manni gemeine Leute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele Menschen haben auch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glaubenssätze mit Manni.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Beispiel, dass man immer gut auf Manni aufpassen muss, damit Manni nicht wegrennt oder dass quasi nichts auf der Welt es wert ist, Manni gegen irgendetwas einzutauschen. Also mit Manni Waren zu bezahlen. Sich mit Manni mal was zu gönnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau an diesem Punkt war ich ebenfalls mal:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So schwer geschuftet hatte ich für meine Mannis und dann wollte ich sie nicht hergeben. Wollte sie einsperren! Einfach da sein. Damit ich weiß, es sind genug Mannis da!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann wollte ich eines Tages, wie jeden Morgen, mit dem Rad zur Arbeit fahren und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das Rad streikte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war nicht kaputt, aber es fuhr auch nicht mehr richtig gut. Morgens hin zur Arbeit und abends wieder zurück, das war anstrengend, weil das Rad nicht mehr besonders angenehm fuhr. Eigentlich lag immer eine herrliche Strecke entlang eines großen Flusses vor mir. Angenehme Streckenlänge, nicht zu nah, dass sich das Aufsatteln nicht lohnt und nicht zu weit weg, dass man am Ziel klatsch nass geschwitzt ist. Leider mühte ich mich nun jeden Morgen und jeden Abend ab und wusste dieses Rumradeln überhaupt nicht zu schätzen. Von der schönen Strecke nahm ich gar nichts mehr wahr. Blödes Rad, fährt so schwergängig, manchmal rutschen die Gänge durch und die Narbe war dahin, sodass die Pedale des Öfteren durchgingen und ich ins Leere trat. Nervig!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber meine wertvollen Mannis wollte ich doch jetzt nicht für ein neues Rad weggeben. Vor allem, weil das Alte ja auch noch nicht zu 100% kaputt war. Aber beschwerlich waren die Fahrten ja schon...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glücklicherweise kam die Erkenntnis zu eines Tages zu mir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - wie aus heiterem Himmel, ohne, dass ich nach ihr suchte. So hörte ich jemanden erklären:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Manni ist Energie."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            What? Dachte ich. Manni ist was, bitte? "Manni ist Energie."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ok, legen wir alle Vorurteile gegen esoterisches Gequatsche einmal ab und nähern uns dieser These etwas genauer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Manni ist Energie", bedeutet: Mit Energie, die ich aufwende, verdiene ich Manni. Mit Energie, die ich aufwende, kommt Manni zu mir. Und nun wird mir geraten, Manni, also die Energie, für etwas Anderes wieder freizugeben. Ich bekomme Manni durch meinen Energieeinsatz, behalte Manni und gebe Manni dann wieder für etwas Anderes ab. Wichtig ist nur (!), dass Manni mir dann für das Freilassen wieder Energie zurückbringt. Konzept angekommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag kaufte ich ein Fahrrad.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich wende jeden Tag viel Energie auf, damit Manni zu mir kommt. Nun lasse ich Manni frei, um mir den Hinweg und den Rückweg zur Stelle, wo ich so viel Energie lasse, erleichtert. Und siehe da: Das Rad fuhr sich traumhaft leicht. Das Radeln machte wieder Spaß, richtig viel Spaß. Ich nahm den wunderschönen Fluss wieder wahr und wusste meinen Arbeitsweg richtig zu schätzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das machte mich glücklich und setzte wieder Energie frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Energie, die ich auf der Arbeit einsetzen konnte, um produktiver, effizienter, genauer und ja, auch lockerer zu arbeiten. Und am Ende wurde ich dafür auch vom Arbeitgeber belohnt und bekam mehr Mannis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So ist das mit Manni. Du wendest Energie auf, um Manni zu bekommen und solltest überlegen, wie Manni dir helfen kann, dass du neue Energie beziehen kannst, denn dann hast auch du mehr Energie zur Verfügung und kannst diese wiederum in mehr Mannis umwandeln. Und so weiter und so weiter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coole Sache, diese Energie-Esoterik-Nummer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manni ist nicht schlecht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manni will auch einfach nur geschätzt, respektiert und schlau verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manni tut dir nicht weh. Manni will einfach nur gemocht werden. Und wer Manni richtig einsetzt, für den tut Manni sehr viel. Aber das macht Manni auch nur für seine Freunde und nicht für Leute, die Manni zwar haben, aber Manni im Ganzen gar nicht mögen. Ein bisschen mehr Wertschätzung für Manni. Und warum? Weil Manni dein Leben vereinfacht. Energie in Essen tauscht, damit du Energie hast. Energie in Erleichterungen tauscht, damit du wieder Energie zurückbekommst und es dir gut geht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also, an Manni selbst liegts im Allgemeinen sicherlich nicht. Ganz bestimmt nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn ein Blödmann viele Mannis hat, sich von vielen Mannis ein überteuertes Fahrrad kauft und mit dem teuren Rad immer extra neben dem Fahrradweg auf einer Bundesstraße rumradelt, alle Autofahrer blockiert und dabei lauthals Aktiengewinne ins Handy brüllt, dann liegt’s nicht am armen Manni! Mit oder ohne Manni, der Typ ist halt einfach n‘ rücksichtsloses A****.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das ein Konzept für Dich? bin gespannt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 06 May 2021 08:55:09 GMT</pubDate>
      <author>183:800276155 (Matthias Bremmekamp)</author>
      <guid>https://www.mabreko.de/glaubenssätze-zu-geld</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Elke. Das Konzept der inneren Schublade am Beispiel (m)einer Bäckereifachverkäuferin.</title>
      <link>https://www.mabreko.de/schubladendenken-bei-der-bäckerei</link>
      <description>In Millisekunden sortieren wir Eindrücke von Menschen in ein inneres Schubladensystem ein. Dagegen können wir uns kaum wehren. Dennoch können wir etwas für die Perspektivvielfalt tun.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Eindruck zählt. Und wie! In Millisekunden werden Schubladen aufgerissen und das Gegenüber darin einsortiert. Normal. Aber muss das sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/womman-845710_1920.jpg" alt="Portrait einer obdachlosen Frau in schwarz-weiß." title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir schreiben Mittwochabend und ich muss sagen, ich stehe noch etwas unter Schock. Vollgepumpt mit Adrenalin sitze ich am Schreibtisch und notiere diese Wörter. Nach Schreiben ist mir eigentlich gar nicht so zumute. Untergangsstimmung herrscht hier. Und das hat einen Grund. Und ich will betonen, es hat auch echt nur EINEN Grund. Und der ist gewaltig. Denn der ist Elke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe heute den menschlichen Untergang gesehen. Elke. Ich habe in das Tor zu einer anderen Welt geblickt – eine unangenehme Welt. Elke. Ich konnte spüren, warum die Dinos mal ausgestorben sind und weshalb das auch uns passieren kann. Elke. Ich weiß in diesem Moment, wieso es eine Vormittags- und eine Nachmittags-Schicht in der Backwarenverkäuferinnen und -Verkäufer-Welt gibt. Weil nachmittags keiner frühstückt, deswegen keiner Brötchen kauft und kein Kunde kommt und dann eben Elke dasitzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            inmal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           L
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eberschaden und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           K
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            urzhaarschnitt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           y.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ok, ich will mich zügeln und zu einer etwas objektiveren Schilderung kommen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            xtrem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           l
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ustlos und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           k
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ngagement. Ohne ey. So.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            16:30 heute Nachmittag. Ich dachte ich hol‘ mal ein paar Brötchen fürs Abendessen. Gibt so Leute, die gehen auch noch nachmittags zum Bäcker, trotz Nachmittagsschicht dort. Fröhlich pfeifend betrete ich die Bäckerei am Ein- oder Ausgang eines Supermarkts und stelle mich hoffnungsfroh an die Bedientheke. Ich scanne aufmerksam die Auslage und das Brotregal (ja, das ist bestimmt der Fachterminus!) und mache gedanklich meine Bestellung fertig. Und wäre dann jetzt auch soweit diese Bestellung zu verbalisieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich hab‘ se nich jesehen“, murmelt eine auf einem Klappstuhl sitzenden Person mit hängendem Kopf, Gesicht im Smartphone, aus der letzten Ecke der Bäckereinische. Elke. So steht es auf dem Namensschild. „Komme gleich.“, fügt sie hintenan. „Kein Problem, ich hab‘ Zeit.“, erwidere ich bemüht defensiv um die Wogen präventiv zu glätten. Sie candy-crushed schnell Level 2 fertig und schlurft dann in meine Richtung. Als sie da so vor mir steht, sehe ich das volle Ausmaß des menschlichen Untergangs:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasserstoffblondierte Kurzhaarfrisur, sowohl Färbung als auch Schnitt sind selbstgemacht, hängende Mimik mit dem entsetzten Blick, warum ich denn bitte was kaufen will und ein Bäckereipoloshirt vollgeschmiert mit Leberwurstflecken. In einer Metzgerei wäre das feinste, suggestive Vertriebspraktik, aber hier und so? Elke... Ich kann es aufgrund der Auslage nicht sehen, aber ich würde mich nicht wundern, wenn sie ihre Schuhe verkehrtherum trägt. Elke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als sie so vor mir steht, erheben sich ihre Stirnfalten, die ihre Augenbrauen nach sich zu ziehen scheinen, welche letztlich mühsam ihre Augenlieder auf Halbmast hieven. Die Mundwinkel erheben sich nicht. Warum auch? „Was darf’s sein?“ lallt sie mir entgegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die gut gelaunte Morgenschicht!!“, denke ich mir. Ok, da müssen wir jetzt beide durch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wir gingen beide dadurch. Jetzt sitze ich hier zitternd dieser Erfahrung wegen und verarbeite diese Ausstrahlung von so wenig Bock aufs Leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist nicht, wer oder was die Dame so zugerichtet hat, wieso sie dort arbeitet, wenn sie nicht dort arbeiten will und wer sie eigentlich eingestellt hat? Ich frage mich vielmehr, warum irritiert mich das so sehr, dass sie ist, wie sie ist? Und ich weiß warum. Weil sie nicht so ist, wie ich denke, wie sie ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich denke in Kategorien, in Schubladen. Ich denke, wir alle tun das. Manche mehr, manche etwas weniger. Vom ersten Anblick hab‘ ich Elke in eine Schublade gesteckt, habe abgeglichen, dass ihre Schublade nicht zu meiner Schublade passt und dann innerlich beschlossen, dass ihre Schublade blöd ist. Fertig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das passiert in Millisekunden und wir können uns kaum dagegen wehren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das nennt sich Sozialisation und in dieser haben wir gelernt in gewissen Mustern zu denken, uns selbst, unser Handeln, unser Aussehen in eine Schublade zu packen und das der anderen ebenso. Denn damit kann man sich die Welt erklären, Dinge analysieren, vergleichen, Neid erzeugen, Ziele verfolgen, Potenziale bestimmen und so weiter. Darüber mag ich nicht urteilen, ob das gut oder schlecht ist oder ob man das überhaupt verhindern kann, dass man Eindrücke eben kognitiv verordnet. Aber ich möchte gerne dazu anregen, einfach mal bei sich selbst zu entdecken, wann man die Schubladen aufmacht und jemand Fremdes dort einsortiert. Ob der will oder nicht, ob der überhaupt darein gehört.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen die Welt so, wie wir sie uns erklären können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nämlich auf Basis unserer Schubladen und unserer individuellen Einsortiererei. Soweit, so gut. Aber heißt das dann automatisch, dass das auch so richtig ist, was wir einsortieren? Ich möchte es zumindest bezweifeln und dazu anregen, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, der Interpretation und dem eigenen Ablagesystem im Kopf allerdings nicht die Alleinherrschaft zu überlassen. Geprägt von Erfahrungen, einzelnen Situationen und den Meinungsbildern von Menschen mit denen wir aufgewachsen sind, bauten wir unsere Schubladen. Und mit denen ziehen wir los und sortieren fleißig ein. Nun ist es allerdings immer eine sehr subjektive Einsortiererei und ich freue mich immer, wenn ich im Nachhinein eines besseren belehrt wurde und mein Ablagesystem mal zum Narren gehalten wurde. Warum? Weil es zeigt, dass die Welt bunt ist und aus ganz vielen verschiedenen Perspektiven besteht. Das ist schön.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt dazu eine tolle Kurzgeschichte (Herkunft unbekannt):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Fach Sozialwissenschaften hielt unser Professor heute ein schwarzes Buch hoch und sagte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Dieses Buch ist rot!".
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ganze Klasse protestierte einstimmig und rief:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Nein!".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Professor seinerseits beharrte darauf und sagte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Doch, ist es!".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wir wiederholten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Das ist nicht richtig!".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er drehte das Buch um - und die Rückseite war rot!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Professor blickte in unsere beschämten Gesichter und meinte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Sage niemals jemanden, er liege falsch, solange du die Dinge nicht aus seiner Perspektive gesehen hast!".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht spielte Elke das Leben übel zu und sie war nicht lustlos, sondern sie war nur müde aufgrund vieler solcher Aushilfsjobs. Vielleicht candy-crushed sie in der Ecke gar nicht, sondern sucht verzweifelt Stellenanzeigen. Vielleicht sitzt sie in der letzten Ecke der Bäckerei, weil ihr Selbstvertrauen aufgrund ihrer selbst geschnittenen Haare total im Keller ist. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins: Ich habe Elke in eine Schublade gepackt, die keine nette Schublade ist. Und das, obwohl ich Elkes Perspektive nicht kenne. Dass das passiert ist beinahe normal - ob man das gut finden mag oder nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedoch ist es meines Erachtens enorm wichtig und viel bedeutender, sich selbst über diesen kognitiven Prozess bewusst zu sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn nur dann kann ich Elke auch im Zweifel wieder aus der Schublade herausholen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wen hast du schonmal falsch einsortiert? Sind alle Punks asozial? Sind alle Mathematiker humorlos? Sind alle Menschen, die zum Schönheitschirurgen laufen, oberflächlich? Gibt es auch coole Physiker?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In welcher Schublade ich selbst wohl bei den meisten lande...? Ob ich schonmal falsch einsortiert wurde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das ein Konzept für Dich? Bin gespannt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 08:34:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mabreko.de/schubladendenken-bei-der-bäckerei</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Konzepte für Veränderung: Warum die berühmte "Zauberkugel" aus der Mini Playback Show nicht zum Wandel reicht</title>
      <link>https://www.mabreko.de/konzepte-für-veraenderung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         "Und ab mit dir in die Zauberkugel...". Aber dann?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/fantasy-2784995_1920.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir alle kennen sie noch zu gut aus unseren Kindertagen. Gebannt sitzen wir vor dem Fernseher und lauschen Marijke Amados magischen Worten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Ab mit dir in die Zauberkugel"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , worauf hin ein junges Mädel oder ein forscher Bub in ein mystisches Licht tritt und im nächsten Moment, äußerlich verwandelt als kleiner Superstar, die große Showbühne rockt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wäre es nicht schön, wenn Marijkes Zauberkugel auch bei uns Erwachsenen funktionieren würde? Eine große Kugel mit Schiebetüre sowie Licht- und Nebeleffekte, aus der man als Superstar in voller Energie hervortritt, ausgestattet mit einem gigantischen Vertrauen in die eigene Kraft? Was wäre das für ein Leben in Fülle und Sorgenlosigkeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pures Lebensglück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und tatsächlich wird uns diese Versprechung heute zu Hauf gemacht. Tippt man mal bei Instagram den Suchbegriff "Persönlichkeitsentwicklung" ein und schaut, mit welcher Vehemenz hier Werbung für ein "besseres", "erfolgreicheres" und vor allen Dingen "finanziell freies" Leben gemacht wird, so wird einem Angst und Bange. Man bekommt den Eindruck, dass es alle schon geschafft haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle sind sie glücklich, frei und stinkreich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Etliche Coaches, Trainer und Berater haben es schon geschafft. Und auch ich kann es schaffen, versprechen sie mir. Ich muss nur aus meiner Komfortzone raus, den Job schmeißen und mir natürlich einen Online-Kurs oder ein Seminar bei den Meistern des Lebens buchen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ist sie also, die lang ersehnte Zauberkugel für ein glückliches, erfolgreiches Leben in Reichtum: Kurs buchen, "Tschakka" rufen und das eigene Leben mit harten Schnitten auf links drehen. Easy.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Glück gibt es aber auch auf Instagram und im gesamten Web (natürlich auch offline) viele gute, realistisch-denkende und vor allem gut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ausgebildete Lebensberater
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und -Begleiter, die die Hürden der Verwandlung des eigenen Lebenskonzeptes professionell bewerten können. Ich selbst bin mir meines Wandels mittlerweile bewusst(er) und schaue mir die unterschiedlichen Phasen meiner Entwicklung gerne im Rückspiegel an. Es ist interessant zu erkennen, wofür manche Schwierigkeiten letztlich sehr, sehr hilfreich waren. Ich selbst habe überschnelle Veränderungen hinter mir und habe für mich immer wieder in der Rückschau erkannt, dass es den harten "Cut" nicht gebraucht hätte - ich sogar von einem sanfteren und analytischeren Veränderungsprozess vermutlich stärker profitiert hätte. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Lebenswandel, ein Veränderungsprozess, beinhaltet immer verschiedene Phasen und Stufen. Das abrupte Abbrechen einer Lebenssituation führt selten zum erträumten Ergebnis. Warum?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil jede Situation und jede Lebensphase
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (längere, wie kürzere)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           voller Lernprozesse und Erfahrungen stecken, die gelebt und verstanden werden wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Harte "Cuts" zerschneiden sinnbildlich den gesunden Entwicklungsprozess und beenden, bevor wir Wissen aus diesem ziehen können und weiter kommen im Leben. Natürlich gibt es Lebensbedingungen, die schnelle und abrupte Wandlungen und Trennungen unabdingbar machen, wie Situationen körperlicher oder seelischer Gewalt. Aber grundsätzlich ist das übereilte Verlassen einer Phase durch eine schnelle Trennung selten der goldene Weg zum Glück.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um zurück zum "Instagram-Tschakka-Seminar-buchen-Geschreie" zu kommen: Nie ist das Buchen einer Fortbildung, das morgendliche Brüllen von Motivationssprüchen und der berufliche Schnellschuss vom Angestellten-Dasein in die Laufbahn als selbständiger
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Life-Coach oder Marketingberater, Vertriebshengst, der alleinige Schlüssel zum Erfolg. Meines Erachtens ist es das mal behutsamere, mal agilere Drehen des eigenen Lebens hin zu Aspekten, die mich meiner Vorstellung, eines glücklichen Lebens, näher bringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist eine achtsame und (selbst-) bewusste Drehung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . In jedem Falle ist es aber immer eine Vielzahl an Dingen, die zusammenspielen. Darunter kann auch das Besuchen einer Fortbildung, auch das Integrieren von Motivationsätzen in mein Morgenritual, auch das Lesen von Fachbüchern, auch das Reisen oder auch das Wechseln des Jobs fallen. Aber wohl überlegt und Schritt für Schritt und eben nicht separiert von einander als alleinige Hilfsmethode.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entscheidend ist nicht zwingend was du machst, sondern, dass du es bewusst machst. Wer sich selbst kennt, weiß was er oder sie braucht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weg von den harten Cuts bedeutet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bist du nicht zufrieden in deinem Job, musst du nicht gleich die 100%-Stelle im Angestelltenverhältnis kündigen und ein Gewerbe anmelden, so wie es dir vielleicht von manchen Instagramern propagiert wird, um glücklich und frei zu sein. Du kannst auch von Vollzeit in Teilzeit reduzieren und die gewonnene Zeit in ein nebenberufliches, selbständiges Engagement investieren. Du kannst dir ein zweites Standbein aufbauen und somit eine neue Phase deines Lebens einläuten, einen neuen Entwicklungsprozess in Gang setzen und dadurch neue Erfahrungen und somit neues Wissen generieren - ohne die alte Phase, aus der du nun herauswächst, hart von deinem Lebensprozess abzuschneiden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und sobald die alte Phase als Angestellter vollends abgeschlossen ist - beziehungsweise, sobald die neue Phase bereit für so viel Aufmerksamkeit ist - folgt der vollständige
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt ins eigene "Business"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (wie die Instagramer das so nennen). Und wie gesagt: Natürlich kann man in beiden Phasen auch  "Tschakka" rufen, auch in Eis baden und sich auch die Achselhaare über den Kopf wachsen lassen. Zauberhaft. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das ein Konzept für dich? Ich bin gespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/fantasy-2784995_1920.jpg" length="555700" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 12 Apr 2021 23:00:00 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/fantasy-2784995_1920.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schule digital: Kevin, wisch schon mal das iPad!</title>
      <link>https://www.mabreko.de/digitalisierung-in-der-schule</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitaler Wandel in der Schule verlangt nicht Technik statt Bücher, sondern Routine im Routine brechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3c8d99c5f280469ea82f3ad22be60b8e/dms3rep/multi/board-2470557_1920.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute schreiben wir mal über
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitalisierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Und das auch noch in der Schule.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh je
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Genau. Aber wir legen einfach mal los:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Digitalisierung. So, falls jetzt keiner weiterlesen möchte, alle Angst haben, den Laptop zuklappen und weglaufen, so kann ich euch beruhigen: Ich schreib nur drüber und du musst "nur" lesen. Hier muss jetzt keiner irgendwas digitalisieren. Ich verspreche es. Und um meinem Versprechen Bedeutung zu verleihen, untermauere ich meine Worte mit einem epischen Zitat einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           RTL Frauentausch-Legende: "Es bleibt alles, wie es ist!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da schwingt auch schon ein kleines bisschen Sarkasmus mit – ich weiß. Ich habe ein paar Jahre sozusagen an der Front der digitalen Bildung, nämlich im Schulbereich, gearbeitet und bin ein wenig gezeichnet. Du musst dir vorstellen, es wurde ein  großartiges Programm auf die Beine gestellt, um
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schulen in ganz Deutschland kostenlos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in ein- bis drei Tagen die Themen Digitalisierung und digitale Bildung auf den Stundenplan zu rufen. Dazu rückten aus unserer Zentrale richtig gute Experten, Trainer, Referenten aus und waren hochmotiviert, die Bildungslandschaft umzupflügen. Neben den Schülerinnen und Schülern, widmeten wir uns ebenso explizit der Spezies "Lehrkräfte". Und so sah das dann aus:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ländliche Schule. Wir, ein Experten-Team der neuen und schönen digitalen Welt, sitzen in einem Tourbus - ähnlich dem des A-Teams - und brettern vorsichtig über die Schul-Allee zu unserem Einsatzort. Es ist morgens um 8 Uhr am pädagogischen Tag, also der Tag im Jahr, an dem sich unsere Beute fortbilden möchte und daher einmal unvorsichtig aus dem Dickicht blinzelt. Wir treiben die verunsicherte Herde in der Aula - oder wie wir intern zu sagen pflegten: Im Stall - zusammen. Überfallartig begannen wir wie wild ihnen unsere Expertenmeinung, Ratschläge, Fachwissen und jede Menge Material um die Ohren und Hufe zu schleudern. Auf, dass wir am Ende des Tages die Tore des Stalls öffnen können und sehen, wie hochmotivierte Prärielehrer stolz und anmutig in die weite Bildungswelt hinausgaloppieren. Ihre Mähnen wehen im Wind, die Kultusminister erstarren in Ehrfurcht vor diesen Muskel bepackten Schönheiten und die Eltern in diesem Lande würden es nicht Mals mit Anwälten wagen, diese prachtvollen Geschöpfe dressieren oder gar auf ihnen reiten zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Ernst:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es waren tolle Schulen dabei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Schulen, die Aufbruchsstimmung versprühten und gewillt waren, etwas Neues zu probieren, mal etwas zu wagen und einen neuen Kurs einzuschlagen. Kollegien mit neugierigen und aufgeschlossenen Lehrerinnen und Lehrern, die den Tellerrand liebend gerne überblicken wollten. Ebenso gab es Kollegien, in denen das Groß an Beschäftigten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           0% Bock
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf irgendetwas anderes hatte, als auf den gleichen ollen Kram, der sonst jeden Tag auf dem Zettel steht. Immer die gleichen Bücher, immer die gleichen Seiten, immer die gleichen Aufgaben, immer das gleiche Käsebrot am Mittag. Frustrierend. Sogar im Bereich eines Fortbildungstages, welcher, nur ein- bis zweimal im Jahr (!) stattfindet, sollte doch bitte alles, wie immer sein. Nichts Neues bitte! Da waren wir Experten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nun: Störenfriede, die mit dem Rhythmus brechen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mensch verändert sich nicht gerne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das musste ich feststellen. Der Mensch mag das, was er kennt. Aber warum ist das so? Und wie geht’s dann vorwärts mit der Digitalisierung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Neue, das Unbekannte birgt immer Gefahren. Wer in der Steinzeit die sichere Höhle verlassen hat, um sich mit einem Säbelzahntiger zu kloppen, der wusste beim Heraustreten aus der Höhle nicht, ob er abends wieder zurückkommt. So drastisch ist es bei Digitalisierungsmaßnahmen nicht, aber das Konzept steht nun mal. Etwas Neues wagen, bedeutet Risiko und vor allem Gefahr!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Digitalisierungszahntiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wartet da draußen und will uns essen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber was machen wir denn nun, wenn wir durch unseren Job gezwungen werden, uns zu verändern oder unsere Arbeit zu digitalisieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Na klar, wir halten nur mal den Fußknöchel aus der Höhle, um zu schauen, ob der Tiger schon dran nagt. Und so werden alte, bekannte Lebenskonzepte, von denen wir wissen, dass sie uns nicht auffressen, nur soweit aufgebrochen, wie unbedingt nötig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jetzt laden wir
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           iPads in Deutschlands Schulen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ab und schauen was passiert. Und es passiert: Herr Müller und Frau Schmid, Klassenlehrertandem der 7a, teilen einmal in der Woche die neuen iPads aus, bitten den Kevin schon mal die Dinger zu wischen, weil er heute Tafeldienst hat und dann wird darauf ein PDF gelesen. Knöchel draußen, Tiger hat nicht angebissen, Konzept geprüft und für gut oder sogar für "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           digitale Bildung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " befunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du merkst, es liegt nicht an der Technik. Es liegt nicht (nur) am System. Und es liegt nicht immer an "den anderen", an der Schulleitung, an den Kultusministern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es liegt einzig und allein bei mir und bei dir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn es ist eine Lebenseinstellung, ein Lebenskonzept, ob du die Höhle verlassen willst. Ja, vielleicht kommt der böse Säbelzahntiger und ihr bekommt euch in die Haare. Vielleicht kehrst du auch nie wieder in die Höhle zurück. Vielleicht ist das aber auch etwas Gutes, die Höhle für immer zu verlassen?!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir brauchen daher
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Routine im Routine brechen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , um vorwärts zu kommen. Und man kann es üben, sich neuen Situationen zu öffnen. So kann man jeden Tag eine Kleinigkeit vollbringen, die unbekannt ist, die einen aber weiterbringt im Leben: Vielleicht mal dem Nachbar, den man immer ignoriert, weil man meint, der hat doch damit angefangen, aus heiterem Himmel einen schönen Tag wünschen. Mal schauen, was passiert? Vielleicht flippt der ja völlig aus und will dich fressen? Oder mal neue Apps ausprobieren, die man noch nicht kennt. Eben seinen Horizont bewusst erweitern. Gefahr hin oder her. Denn die Chance, für seinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiger-Mut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            belohnt zu werden, ist hoch, denn da draußen gibt es tolle Dinge. Es gibt großartige Initiativen, Unternehmen und Personen, die mit viel Herzblut die Digitalisierung und die digitale Bildung in Deutschland und der ganzen Welt vorantreiben. All diese begrenzen ihren persönlichen Horizont sicher nicht beim Ausgang der eigenen Höhle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es liegt an dir und an mir, was wir gemeinsam aus diesem Riesenwort „Digitalisierung“ machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es liegt an dir und deinem Konzept. Es liegt an mir und meinem Konzept. Ich kenne nicht alles, ich brauche nicht alles, aber ich brauche Offenheit und Neugierde in meinem Leben. Das ist mein Konzept. Und damit traue ich mich auch in die Digitalisierung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie machst du das? Was ist dein Konzept? Ich bin gespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 02 Apr 2021 23:00:00 GMT</pubDate>
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